DESK  REPORT

 

 

TRANSIENTEN – RECORDER

 

 

21.01.1986

 

 

 

 

 

In Cooperation mit

 

OTTI – Ostbayerisches Technologie – Transfer – Institut

 

 

Neudruck 01/2000



Inhalt:

Inhalt: 2

Einleitung. 3

1     Beschreibung der Technologie. 3

1.1      Übersicht 3

1.2      Was ist ein Transienten-Recorder?. 3

1.3       Funktionsprinzip: 3

1.4      Abgrenzung Speicher-Oszilloskop - Transienten-Recorder 4

1.5      Historische Entwicklung. 5

2     Stand der Technik. 6

2.1      Der Eingangskreis. 6

2.2      Der A/D-Wandler 6

2.3      Der digitale Speicher 6

2.3.1       Schieberegister 7

2.3.2       Speicher mit wahlfreiem Zugriff 7

2.3.3       Besondere Schaltungsmaßnahmen. 7

2.4      Die Zeitbasis. 7

2.5      Die Triggerstufe. 8

2.6      Der analoge Ausgabekreis. 8

2.7      Die digitalen Schnittstellen. 8

2.7.1       Serielle Schnittstelle V24 - RS 232. 8

2.7.2       IEC - BUS Schnittstelle - IEEE 488 (GPIB) 8

2.7.3       Bidirektionale 16 - Bit - Parallelschnittstelle (GPIO) 9

2.8      Die Kontroll-Logik. 9

3     Systembedingte (systematische) Meßfehler 9

3.1      Statische Fehler 9

3.2      Dynamische Fehler 10

3.2.1       Gesamtfehler 11

3.3      Methoden zur Beurteilung der Meßgenauigkeit 11

3.3.1       Ermittlung des effektiven Auflösungsvermögens. 11

3.3.2       Bestimmung der dynamischen Abbildungseigenschaften. 12

3.4      Meßfehler  durch  Störbeeinflussung und  EMV  (elektromagnetische Verträglichkeit) 12

4     Anwendung, Einsatz des Transienten-Recorders. 14

5     Anhang Literaturverzeichnis. 15

6     Technologische Entwicklung. 15

7     Literatur-Recherche Stand 1985. 16

 

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Einleitung


Der vorliegende Report soll dem Leser eine möglichst umfassende Information über Funktion, Leistungsfähigkeit und Anwendungsmöglichkeiten von Transienten-Recordern geben.

Die Fülle des vorhandenen und veröffentlichten Wissens hierzu läßt natürlich keine abschließende, endgültige Darstellung zu, vielmehr geht die Entwicklung auf diesem Gebiet stetig weiter.

Es wurde jedoch versucht, das verfügbare Wissen und die vorhandenen Informationen möglichst ausführlich und gut verständlich darzustellen.

Die im Anhang aufgeführten umfangreichen Literaturangaben aus den vergangenen 10 Jahren sollen helfen, weitere vertiefte Informationen beispielsweise über spezielle Anwendungen oder das aktuelle Marktangebot zu vermitteln.


1         Beschreibung der Technologie


1.1        Übersicht


Die Erfassung und Analyse von einmaligen oder periodischen Signalformen ist ein wichtiges Anliegen in Forschung und Technik. Die heute üblichen Registriermethoden unterscheiden sich hinsichtlich der erforderlichen Aufzeichnungsgeschwindigkeit, Genauigkeit, Aufzeichnungsart und Datenmenge.

Die für die Aufzeichnung einmaliger oder periodischer Vorgänge einsetzbarenGeräte sind für Signal-Bandbreiten bis ca.:

1 kHz Linienschreiber,

1 MHz Magnetbandgerät, Mikro- oder Minicomputer mit A/D- Wandlersubsystem

und Disketten- oder Festplattenspeicher,

100 MHz Speicher-Oszilloskop, analog und digital

100 MHz Transienten-Recorder

1 GHz Oszilloskop mit Photoeinrichtung

und für periodische Signale bis ca.:

100 GHz Transienten-Recorder / Oszilloskope nach dem Sampling-Prinzip

Wie die Übersicht zeigt, steht der Transienten-Recorder dem Speicher-Oszilloskop in der erreichbaren Bandbreite nicht nach. Im folgenden werden zunächst die wesentlichen Eigenschaften eines Transienten-Recorders beschrieben und dann die wichtigen Vor- und Nachteile bzw. Unterschiede zum Speicher-Oszilloskop aufgezeigt.


1.2        Was ist ein Transienten-Recorder?


Ein Transienten-Recorder ist eine Meßeinrichtung zur Messung eines analogen Signalverlaufes, wobei mit Hilfe eines A/D-Wandlers in regelmäßigen Zeitabständen die momentan anliegenden Spannungswerte digitalisiert und in einem Halbleiter-Speicher digital gespeichert werden.

Der Transienten-Recorder dient, wie sein Name aussagt, zur Aufzeichnung von Transienten, das sind einmalige, kurzzeitige Signalverläufe. Selbstverständlich kann ein solches Meßgerät auch zur Aufzeichnung von periodischen Signalen eingesetzt werden, was ja vergleichsweise einen geringeren Schwierigkeitsgrad darstellt.

Die digital gespeicherten Meßdaten können nach Beendigung der Aufzeichnung beliebig zeitgedehnt mit Hilfe eines D/A-Wandlers in einen analogen Spannungsverlauf zurückgewandelt werden und auf einem Oszilloskop periodisch repetierend dargestellt werden.

Ein weiterer sehr wichtiger Vorteil ist die Übertragung der digitalen Meßdaten in einen Digital-Rechner und deren rechnerunterstützte Auswertung und Aufbereitung.


1.3        Funktionsprinzip:

Ein Transienten-Recorder besteht prinzipiell aus folgenden Funktionsgruppen:


- Eingangskreis

- A/D - Wandler

- Speicher

- Ausgabekreis

- Steuerlogik

- Schnittstelle


 


 

 

Bild 1

 
Bild 1 zeigt ein vereinfachtes Blockschaltbild eines Transienten-Recorders mit einem Kanal.

Die zu messende Spannung wird an den analogen Meßeingang gelegt. Die Eingangsstufe enthält üblicherweise einen Eingangsspannungsteiler und einen Verstärker, damit unterschiedliche Signalpegel an die folgenden Stufen angepaßt werden können. Dieses Signal wird einem A/D-Wandler und einer Triggerstufe zugeführt. Der A/D-Wandler digitalisiert mit der von der Zeitbasis vorgegebenen Taktfrequenz dieses Meßsignal.

Der digitalisierte Wert wird in den als Ringspeicher mit M Speicherzellen organisierten digitalen Speicher (RAM) durch Überschreiben der alten Speicherinhalte eingeschrieben (Bild 2), danach wird die RAM-Adresse von der Kontroll-Logik für den nächsten Wert erhöht.

Dieser Vorgang wiederholt sich kontinuierlich und wird erst beeinflußt, wenn das Meßsignal die gewählte Triggerbedingung erfüllt. Ab hier wird noch eine vorher festgelegte Anzahl N Meßwerte digitalisiert und gespeichert.

Für N < M arbeitet der Transienten-Recorder im sogenannten Pretrigger-Mode, hierbei bleibt eine Anzahl von M - N Meßwerten als Vorgeschichte vor dem Triggerzeitpunkt erhalten.

Für N > M arbeitet der Transienten-Recorder im sogenannten Posttrigger-Mode, es wird ein um N - M Meßwerte gegenüber dem Triggerzeitpunkt verzögerter Zeitbereich gespeichert.

Bei einem Transienten-Recorder mit mehreren Kanälen sind die Funktionsgruppen Eingangsstufe, A/D-Wandler, Speicher und gegebenenfalls der D/A-Wandler für den Analogausgang entsprechend mehrfach vorgesehen, Triggerstufe, Zeitbasis und Kontroll-Logik werden nur einmal benötigt.

 

Bild 2

 
Eine Einrichtung zur grafischen Darstellung eines gespeicherten Signalverlaufes ist bei einem Transienten-Recorder im Gegensatz zu einem digitalen Speicher-Oszilloskop nicht vorhanden. Neben dem D/A-Wandler, der die Y - Koordinate des gespeicherten Signales ausgibt, ist üblicherweise ein weiterer D/A-Wandler zur Ausgabe der zugehörigen X - bzw. t - Koordinate vorhanden. Die Frequenz, mit der die Wertepaare ausgegeben werden, kann üblicherweise an die Schreibgeschwindigkeit des für die Darstellung angeschlossenen Oszilloskopes, Plotters oder X-Y-Schreibers angepaßt werden.

Häufig  wird hinter den D/A-Wandler vor den Analogausgang ein geeignet dimensioniertes Filter geschaltet, um die durch die Quantisierung entstandenen Spannungsstufen (Bild 2-d) zu glätten.

Wenn die gespeicherten Meßdaten über die digitale Schnittstelle an einen Digitalrechner übertragen werden, kann diese Glättungsfunktion durch ein geeignetes Rechenprogramm vorgenommen werden. Hierbei werden Interpolationswerte sowohl in der X- als auch in der Y- Koordinate berechnet.


1.4        Abgrenzung Speicher-Oszilloskop - Transienten-Recorder


Beim herkömmlichen Speicher-Oszilloskop erfolgt die Speicherung des Signalverlaufes durch den Elektronenstrahl direkt in einer Phosphorschicht an der Oberfläche der Bildröhre.

Die Schreibstärke des Elektronenstrahls ist bei konstantem Strahlstrom abhängig von der Änderungsgeschwindigkeit des Signalverlaufes. Eine große Änderungsgeschwindigkeit ergibt einen dünnen Verlauf, wodurch die max. Schreibgeschwindigkeit und damit die erzielbare Signal-Bandbreite begrenzt wird. Eine geringe Änderungsgeschwindigkeit ergibt einen dicken, verwaschenen Verlauf, wodurch die Ablesegenauigkeit beeinträchtigt wird. Die Ablesegenauigkeit und damit auch die Meßgenauigkeit sind praktisch auf etwa 2% begrenzt.

Bei der Messung hochfrequenter Signale tritt durch die begrenzte Bandbreite bzw. die Antwortzeit der Eingangsteiler und Verstärker ein frequenzabhängiger Amplitudenfehler, ein sogenannter Schleppfehler auf, es tritt jedoch kein durch einen Abtastvorgang bedingter Abtastfehler auf.

Die Speichertiefe ist durch die geometrische Breite der Bildröhre begrenzt.

Die nichtflüchtige Speicherung des Signalverlaufes wird üblicherweise durch abfotografieren vom Bildschirm vorgenommen, eine rechnerunterstützte Auswertung des Signalverlaufes ist direkt - ohne zusätzliche Digitalisiereinrichtung - nicht möglich.

Beim Transienten-Recorder und auch beim digitalen Speicher-Oszilloskop treten diese  Nachteile  - ausgenommen  der  Schleppfehler  - nicht  auf.

Als zusätzlicher frequenzabhängiger Fehler ist allerdings ein durch den diskontinuierliche Abtastvorgang bedingter Abtastfehler zu berücksichtigen.

Die Quantisierung der Amplitudenwerte bedingt einen zusätzlichen Quantisierungsfehler, der praktisch gesehen an die Stelle des Ablesefehlers beim Oszilloskop tritt.


1.5        Historische Entwicklung


Bereits in den 30er Jahren wurde zur Darstellung von zeitlich veränderlichen Signalformen  der Oszillograf entwickelt und ist auch heute  noch  das Standardmeßgerät hierfür. Zur Speicherung einmaliger Signalverläufe wurden bald auch Oszillografenröhren mit nachleuchtenden Phosphorshichten entwickelt, was zu den heute gebräuchlichen Speicher-Oszilloskopen führte.

Der Gedanke, einen Transienten-Recorder zu bauen, ergab sich aus dem Wunsch, analoge Signalverläufe einer nichtflüchtigen Speicherung und Bearbeitung in einem Digital-Rechner zugänglich zu machen. Die entsprechende Entwicklung setzte in den 60er Jahren ein.

Leistungsfähige Transienten-Recorder mit Abtastfrequenzen von 100 MHz und 8 Bit Auflösung sind bereits Anfang der 70er-Jahre erhältlich gewesen. Die verwendten A/D-Wandler für höhere Abtastfrequenzen waren zumeist diskret aufgebaut und man schaltete S/H-Stufen zur Verkleinerung des Abtastjitters oder zur Erhöhung der Bandbreite davor.

Um die Anzahl der Komparatoren für einen 8 Bit - Wandler von 255 auf 127 zu reduzieren, bildete man analog den Betrag des Eingangssignals, wandelte dieses Signal mit einem 7 Bit- A/D-Wandler und speicherte als Bit 8 das Vorzeichen.

Das Verfahren arbeitete leider im Bereich des Nullpunktes nicht exakt, wodurch ein beachtlicher Linearitätsfehlers von bis zu 5% resultierte, der gegenüber einer Auflösung von 8 Bit entsprechend 0.4% die Meßgenauigkeit deutlich beeinträchtigte.


 

Typische Leistungsdaten waren (Stand ca. 1974):

max. Abtastraten

50 kHz

1 MHz

100 MHz

250 MHz

Auflösung

12 Bit

10 Bit

8 Bit

8 Bit

Speichertiefe  

4096

2048

20 Worte

Anzahl der Kanäle 

1 - 4

1 - 2

1 - 2

 


Ein 1973 eingeführtes Digitalisierungsverfahren arbeitet mit einem Silizium-Dioden-Target  als  quasi  analoger  Zwischenspeicher,  in  welches  ein hochenergetischer Elektronenstrahl den zeitlichen Verlauf des Meßsignals mit einer Schreibgeschwindigkeit von etwa 3 cm/nsec einschreibt. Dieses Verfahren wird auch heute praktisch unverändert eingesetzt, es kann eine Signal-Bandbreite bis ca. 500 MHz mit einer Auflösung von 9 Bit speichern. Als nachteilig sind, ähnlich wie beim Oszilloskop, das Triggerproblemzu nennen, das ist  die  Aufzeichnung der Meßspannung in einem Zeitintervall vor  dem Triggerzeitpunkt,  sowie  die  Genauigkeit  der  Meßwerte  aufgrund  der unterschiedlichen  Schreibdicke  des Elektronenstrahls abhängig  von  der Änderungsgeschwindigkeit der Meßspannung.

Mitte der 70er Jahre kamen ladungsgekoppelte integrierte Schaltungen - CCD = charged coupled devices - für den Einsatz in Transienten-Recordern auf den Markt. Diese bestehen aus einer Kette von Kondensatoren, in die - ähnlich wie bei einem Schieberegister - der analoge Spannungsverlauf mit einer Taktfrequenz bis 50 MHz eingeschrieben wird. Wenn die Triggerbedingung erfüllt ist, wird das

Einschreiben gestoppt. Mit einer niederen Taktfrequenz werden diese Spannungswerte nun ausgelesen, mit Hilfe eines A/D - Wandlers entsprechend geringer Abtastfrequenz gewandelt und digital gespeichert. Durch parallelschalten von mehreren (4) simultan getakteten CCD's konnte eine Abtastfrequenz von 200 MHz erreicht werden.

Nachteile dieses Verfahrens sind eine begrenzte Speichertiefe, bedingt durch die Anzahl der auf einem Substrat aufbringbaren Ladungsspeicher, sowie unvermeidbare Veränderung der gespeicherten Ladungen und damit der Amplitudenwerte durch prinzipbedingtes Umspeichern beim Einschreiben und durch Leckströme.

Ein Digital-Oszilloskop nach diesem Prinzip mit 2 Kanälen kam 1981 von Phillips auf den Markt, die Speichertiefe dieses Gerätes beträgt 256 Byte und die Auflösung 8 Bit bei einer max. Abtastfrequenz von 250 MHz.

Die Entwicklung in der Großintegrationstechnik und der Hybridtechnik führte zu genauer arbeitenden A/D-Wandlern mit höherer Auflösung und Abtastfrequenz. Durch stabile Quarzoszillatoren und Verfügbarkeit schneller Logigbausteine konnte der Abtastjitter verkleinert werden.

Die Fortschritte in der Speichertechnologie hinsichtlich Integrationsdichte und Zykluszeit erlaubten bei vertretbaren Kosten größere Speichertiefen von 64 K bis zu 256 K Worte.

Die heutigen Geräte sind modulartig aufgebaut und können bis auf 64 Kanäle ausgebaut werden. Sie sind systemfähig aufgebaut und über serielle oder parallele Schnittstellen vollständig kontrollierbar.

Bei der Darstellung des gespeicherten Spannungsverlaufes haben sich folgende Methoden durchgesetzt:

- Darstellung auf einem Oszillografenschirm

- Darstellung auf einem Video-Bildschirm

- Ausgabe auf einen X-Y - Schreiber

- Ausgabe auf einen Plotter

- Ausgabe auf einen Linienschreiber

- Ausgabe auf einen Matrixdrucker


2         Stand der Technik


2.1        Der Eingangskreis


Der analoge Eingangskreis eines Transienten-Recorders besteht üblicherweise aus einem Eingangsspannungsteiler und einem Verstärker (Bild 1). Der Eingangsspannungsteiler dient in Verbindung mit dem Verstärker zur Anpassung der Meßspannung an die Signalpegel der folgenden Stufen. Die Anpassung kann üblicherweise in einer Stufenfolge von 1 - 2 - 5 - 10 ... vorgenommen werden.

Der Eingangsspannungsteiler wird allgemein als gemischt ohmsch- kapazitiver Teiler aufgebaut, die Kapazitäten dienen der Optimierung des Übertragungsverhaltens für hohe Frequenzen.

Als Verstärker kommen zumeist integrierte, breitbandige Differenzverstärker zum Einsatz.

Sowohl der Eingangsspannungsteiler als auch der Verstärker sind im  Übersetzungsverhältnis, bzw. in der Verstärkung einstellbar. Abhängig vom Fabrikat kann die Einstellung manuell oder rechnergesteuert vorgenommen werden, manche Geräte sind nur rechnergesteuert betreibbar.

Bei Einsatz von A/D-Wandlern, die während der Konvertierung prinzipbedingt eine konstante Eingangsspannung benötigen, wird zur Erfüllung dieser Forderung eine S/H - Stufe zwischen Verstärker und A/D-Wandler geschaltet. Hierzu zählen vor allem die nach dem Prinzip der sukkzessiven Approximation arbeitenden A/D-Wandler. Die S/H-Stufe übernimmt während der Abtastzeit den Momentanwert der Meßspannung und hält diesen während der Konvertierungszeit fest, und zwar unabhängig vom weiteren Verlauf der Meßspannung.

2.2        Der A/D-Wandler

Die für den Einsatz in Transienten-Recordern in Frage kommenden A/D-Wandler sollen eine möglichst hohe Auflösung, Linearität und Stabilität sowie eine kurze Konvertierungszeit aufweisen.  Da es sich hierbei um gegenläufige Forderungen handelt - eine hohe Auflösung erfordert eine lange Konvertierungszeit - werden heute vorzugsweise A/D-Wandler nach dem Prinzip der Parallelwandlung und der Sukkzessiven Approximation eingesetzt. Für Transienten-Recorder mit Abtastfrequenzen im kHz- Bereich werden auch Wandler nach dem Dual-Slope-Integrationsverfahren eingesetzt.

Die nach heutigem Stand erreichbaren Leistungsdaten solcher A/D-Wandler sind wie folgt:


 


Auflösung  in Bit

Konvertierungszeit in usec

Wandlungsprinzip

Analoge Bandbreite MHz

6

0.010

parallel

140

8

0.010

parallel

40

10

0.050

parallel

5

10

0.800

sukkz.Appr.

 

12

1.0

sukkz.Appr.

 

14

8.0

sukkz.Appr.

 

16

20.0

Dual Slope

 

 


2.3        Der digitale Speicher


Der digitale Speicher dient zur nichtflüchtigen Speicherung der vom A/D-Wandler gelieferten digitalen Meßwerte. Es werden hier zwei unterschiedliche Speicher-Verfahren verwendet, einerseits die Verwendung von zumeist dynamischen Schieberegistern, anderenseits der Einsatz von Halbleiterspeichern mit wahlfreiem Zugriff (RAM).


2.3.1       Schieberegister

Bei dieser Methode werden die vom A/D-Wandler gelieferten digitalisierten Meßwerte im Takt der Abtastfrequenz in Schieberegister eingeschrieben. Jedem Bit des A/D-Wandlers wird hierbei ein eigenes Schieberegister zugeordnet, deren Taktung erfolgt parallel.

Die Meßwerte gehen nach dem Durchlaufen aller vorhandenen Speicherstellen verloren.

Wenn die Triggerbedingung erfüllt ist, wird noch eine vorgebbare Anzahl Meßwerte digitalisiert und in die Schieberegister eingetaktet (siehe Funktionsprinzip).

Nach Beendigung der Aufnahme werden die gespeicherten Daten mit der Wiedergabe-Taktfrequenz  im Schieberegister weitergeschoben,  wobei die am  Ausgang anstehenden Daten wieder am Eingang eingelesen werden und somit ringförmig umlaufen.

Ein Vorteil dieser Methode ist, daß kein Adreßzähler benötigt wird und daß der bei dynamischen Speichern notwendige Refresh-Vorgang automatisch infolge der Schiebeoperation stattfindet.

Dieser Refresh-Vorgang darf nicht zu langsam ablaufen, da sonst Fehler in den gespeicherten Daten auftreten können. Wenn mit einer Abtastfrequenz gearbeitet werden soll, die unter der notwendigen Refresh-Frequenz liegt, sind geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung des Refresh-Vorganges vorzusehen. Eine Möglichkeit ist, daß man nach Abspeichern eines Abtastwertes zunächst die Daten im Schieberegister mit hoher Frequenz einmal rotieren läßt, bis dann der nächste Abtastwert gespeichert wird, usw.

Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, daß die digitalisierten Meßwerte bereits während der Aufnahme in Echtzeit und zwar zeitverzögert entsprechend der Durchschiebezeit am Ausgang der Schieberegister anstehen. Sie können mit Hilfe eines D/A-Wandlers auf einem Oszilloskopschirm zur Kontrolle dargestellt werden.

Sollen die Daten sehr langsam beispielsweise auf einen X-Y-Schreiber ausgegeben werden, sind zur Sicherstellung des Refresh-Vorganges geeignete Maßnahmen notwendig. Nach Ausgabe eines Wertes läßt man die Daten im Schieberegister ein- oder mehrere Male rotieren, bis man den nächsten Wert ausgibt.

Bei Auswertung der Daten mit Hilfe eines Digital-Rechners können aufgrund des Refresh-Vorganges unangenehm lange Tot- oder Latenzzeiten auftreten, die in den jeweiligen Datenblättern zu spezifizieren sind.

2.3.2       Speicher mit wahlfreiem Zugriff

Bei dieser Methode werden die vom A/D-Wandler gelieferten digitalisierten Meßwerte im Takte der Abtastfrequenz in die RAM-Zellen geschrieben, die von einem Adreßzähler in der Kontroll-Logik gerade adressiert  werden.  Der Adreßzähler erhöht nach jedem gespeicherten Wert seinen Zählerstand, bis alle

vorhandenen Zellen beschrieben sind und beginnt dann wieder bei Adresse Null (Ringspeicher-Prinzip).

Wenn die Triggerbedingung erfüllt ist, wird noch eine vorgebbare Anzahl Meßwerte digitalisiert und in gleicher Weise gespeichert, siehe Funktionsprinzip.

Als RAM werden heute üblicherweise statische RAM eingesetzt. Bei statischen RAM ist der bei dynamishen RAM notwendige Refresh-Vorgang entbehrlich. Bei Einsatz von CMOS - RAM ist der benötigte Energieverbrauch der Speicher derart gering, sodaß durch eine Batterie-Pufferung auch bei ausgeschaltetem Gerät die gespeicherten Meßwerte nichtflüchtig gespeichert bleiben können.

Ein Vorteil dieser Methode ist, daß man jederzeit praktisch verzögerungsfrei Meßwerte über ihre fest zugeordnete Adresse auslesen kann, was insbesonders bei Auswertung der Daten mit einem Digital-Rechner zweckmäßig ist. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich, zunächst nur Daten aus der unmittelbaren Umgebung des Triggerpunktes zu untersuchen oder man untersucht zunächst nur sagen wir jeden 10. Meßwert, um eine erste, grobe Aussage zu bekommen, ob überhaupt zur Auswertung geeignete Meßwerte vorliegen.

2.3.3       Besondere Schaltungsmaßnahmen

Die Zykluszeit einer Speicherzelle, das ist die Zeit, die benötigt wird um eine Speicherzelle zu adressieren und einen Wert einzuschreiben, bestimmt die max. mögliche Frequenz der Datenabspeicherung. Ein typicher Wert einer Zykluszeit in realisierten Transienten-Recordern ist derzeit 100 nsec, wodurch Abspeicherfrequenzen von max. 10 MHz erreicht werden können.

Besteht der Wunsch, mit höheren Abtastfrequenzen zu arbeiten, werden mehrere zeitversetzt parallel arbeitende Speicherpfade verwendet.

Die binären Ausgangsdaten eines beispielsweise mit max. 50 MHz arbeitenden A/D-Wandlers werden zeitversetzt alle 20 nsec. in z.B. 8 digitale Zwischenspeicher geschrieben. Diese 8 binären Ausgänge werden nun mit 8 entsprechend zeitversetzt arbeitenden Speicherpfaden verbunden, wobei nun 8 mal 20 nsec. Zeit für die Datenabspeicherung zur Verfügung stehen.

Das Adressieren beim Auslesen der gespeicherten Daten bei der Wiedergabe muß natürlich auf diese Speicherorganisation abgestimmt sein.

2.4        Die Zeitbasis

Stand der Technik ist eine Doppelzeitbasis ähnlich wie bei Oszilloskopen üblich, die Betriebsart ist jedoch etwas abweichend.

Wenn die Aufnahme freigegeben wird, erfolgt die Abtastung der Meßspannung zunächst kontinuierlich mit Abtastfrequenz 1, bis das Meßsignal die Triggerbedingung erfüllt. Ab hier wird eine vorher gewählte Anzahl Meßwerte mit einer Abtastfrequenz 2 digitalisiert und gespeichert, danach wird wieder auf Abtastfrequenz 1 zurückgeschaltet. Abtastfrequenz 2 kann kleiner oder größer als Abtastfrequenz 1 gewählt werden, je nachdem, ob die Meßspannung in dem Zeitbereich unmittelbar nach dem Triggerzeitpunkt gestaucht oder gedehnt abgebildet werden soll.

In beiden Fällen werden nach Erfüllung der Triggerbedingung insgesamt noch N Meßwerte (Bild 2) digitalisiert und gespeichert.

2.5        Die Triggerstufe

Die Triggerstufe vergleicht einen vorgegebenen Trigger-Pegel mit dem Istwert der Meßspannung. Unter Berücksichtigung von vorgebbaren logischen Bedingungen zwischen Meßspannung und Trigger-Pegel, wie größer oder kleiner, wird ein Signal an die Kontroll-Logik gegeben, womit der Zähler für die noch zu digitalisierenden N Meßwerte gestartet wird.

Bei manchen Geräten können zwei unabhängige Triggerpegel (Fenster) gleichzeitig vorgegeben werden. Die Triggerbedingung ist hierbei erfüllt, wenn die Meßspannung den Fensterbereich in positiver oder negativer Richtung verläßt.

2.6        Der analoge Ausgabekreis

Der analoge Ausgabekreis beinhaltet einen D/A - Wandler zur Rückwandlung der digitalen Meßwerte in einen analogen Spannungsverlauf zur Darstellung auf einem Oszillografenschirm oder einem Plotter. Einige Geräte liefern mit Hilfe eines weiteren D/A - Wandlers eine sägezahnförmige Spannung zur Zeitablenkung.

2.7        Die digitalen Schnittstellen

Die digitalen Schnittstellen dienen zum Anschluß des Transienten-Recorders an periphere Geräte und übergeordnete Digital-Rechner (Kontroll-Rechner). Über diese Schnittstellen können heute üblicherweise sämtliche Funktionen, wie z.B. Spannungsbereiche, Abtastraten, Triggermodus und Triggerpegel, Triggerverzögerung (post- oder pretrigger), Wert der Null-Linie (Offset), eingestellt werden.

Diese Einstellwerte können z.B. vor einem Datentransfer auch wieder gelesen und mit den Meßdaten zusammen als Vorspann auf Diskette gespeichert werden. Auf diese Weise sind bei einer späteren Auswertung der Meßdaten die der Aufnahme zugrundeliegenden Einstellwerte verfügbar.

Weiterhin dienen die digitalen Schnittstellen zum Datentransfer, also der Übertragung der gespeicherten Meßdaten an den Rechner, wo sie nichtflüchtig gespeichert und ausgewertet werden können.

Transienten-Recorder sind üblicherweise mit wenigstens einer der folgenden Standard-Schnittstellen ausgestattet:

2.7.1       Serielle Schnittstelle V24 - RS 232

Die serielle Schnittstelle ist gut geeignet , wenn eine Datenübertragung bzw. ein Fernwirken über eine größere Entfernung notwendig ist. Der Übertragungskanal besteht aus 2 bis 4 Leitungen und ist preiswert und wenig störanfällig.

Mit Hilfe von Modems ist die Nutzung des öffentlichen Fernsprechnetzes als Übertragungskanal möglich.

Durch den Einsatz einer Lichtleiter-Übertragungsstrecke mit je einem Lichtleiter für jede Richtung kann eine äußerst störunempfindliche Datenübertragung erreicht werden.

Die Übertragungsgeschwindigkeit ist verhältnismäßig gering, es sind üblicherweise Übertragungsraten von 110 bis 19.200 Baud möglich. Hierdurch wird die Datenübertragung bei größeren Speichertiefen, etwa ab 4 k Byte, sehr zeitintensiv.

2.7.2       IEC - BUS Schnittstelle - IEEE 488 (GPIB)

Die IEC-Bus Schnittstelle ist gut geeignet, einen Transienten-Recorder in ein automatisch arbeitendes Meß- und Prüfsystem zu integrieren. Der IEC- Bus ist ein parallel arbeitender Bus mit 8 Datenbits (1 Byte) und zusätzlichen Kontroll-Bits, Aufbau und Funktionen sind international genormt in der Publikation IEC 625-1 durch die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC).

Die theoretisch mögliche Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei ca. 250 kByte pro Sekunde, wobei Buslängen bis 20 m zulässig sind.

Die tatsächlich erreichbare Übertragungsgeschwindigkeit wird hauptsächlich durch die Leistungsfähigkeit des Kontroll-Rechners bestimmt. Dieser sollte einen leistungsfähigen Schnittstellen-Controller haben, für DMA – Betrieb (direct memory access) eingerichtet sein und mit einer geeigneten Software für die schnelle Datenausgabe und Speicherung ausgestattet sein.

Beispielsweise sollen die für das Einlesen einer Folge von Meßwerten mit 8 Bit notwendigen Schritte aufgezeigt werden:

1. Transienten-Recorder in den Ausgabe- Modus schalten, hierzu sind zumeist einige Byte auszugeben

2. Höherwertiges Byte der Adresse des Meßwertes ausgeben

3. Niederwertiges Byte der Adresse des Meßwertes ausgeben

4. Meßwert 1 Byte einlesen

5. Meßwert 1 Byte in Speicher ablegen

6. Speicher- und Meßwertadresse incrementieren

7. weiter bei 2., wenn noch Werte einzulesen sind

2.7.3       Bidirektionale 16 - Bit - Parallelschnittstelle (GPIO)

Einige Transienten-Recorder verfügen über eine 16 - Bit Parallelschnittstelle, was insbesonders die Übergabe der zumeist 16 Bit breiten Meßwertadresse durch einen der heute verbreiteten 16-Bit Mikrorechner vereinfacht. Die theoretisch erreichbaren  Übertragungsraten sind etwa 500.000 Worte pro Sekunde bei Leitungslängen bis zu einigen Metern.

Auch hier gilt, - ähnlich wie beim IEC-Bus - daß die Übertragungsgeschwindigkeit abhängig von der Software ist und bei fehlendem DMA- Betrieb erheblich reduziert sein kann.

In diesem Fall kann die Zeit für das Einlesen und Speichern eines Meßwertes 100 usec betragen, was einer tatsächlichen Übertragungsgeschwindigkeit für die Meßdaten von 10 k Worte pro Sekunde entspricht.

2.8        Die Kontroll-Logik

Aufgabe der Kontroll-Logik ist die logische Steuerung aller Funktionen des Transienten-Recorders abhängig von durch den Benutzer vorgegebenen Bedingungen.

Ein wesentlicher Teil der Kontroll-Logik ist der Adresszähler zur Adressierung der Speicherzelle, in die der nächste digitalisierte Meßwert eingeschrieben wird. Der Adresszähler erhöht im Takt mit der von der Zeitbasis vorgegebenen Frequenz seinen jeweiligen Zählerstand, nachdem der aktuelle Meßwert gespeichert wurde. Wenn der Adresszähler seinen Endstand erreicht hat und somit alle Speicherzellen beschrieben wurden, beginnt er wieder mit Adresse Null und soweiter.

Aufgabe der Kontroll-Logik ist weiterhin das automatische Speichern der zum Triggerzeitpunkt  beschriebenen  Speicheradresse,  damit später  bei  der Meßdatenauswertung der interessierende Vorgang leicht gefunden werden kann.

Zum Triggerzeitpunkt wird ein vorher gesetzter weiterer Zähler automatisch gestartet,  der  die Aufnahme beendet,  wenn die Anzahl der nach  dem Triggerzeitpunkt noch zu digitalisierenden Meßwerte erreicht ist. Die Kontroll-Logik  schaltet  dann den Transienten-Recorder zumeist  automatisch  auf Wiedergabe.


3         Systembedingte (systematische) Meßfehler


In der Literatur finden sich eine Vielzahl von Fehlerbezeichnungen, die teilweise gleiche Fehlereinflüsse beschreiben. Bei den im Folgenden beschriebenen  Fehlern wurde versucht,  die wirklich  bedeutenden  Fehlereinflüsse systematisch zu erfassen.

Fehler  im  Digitalteil des Transienten-Recorders können im  Allgemeinen ausgeschlossen  werden,  wenn  beim Schaltungsentwurf  die  ungünstigsten Bedingungen (worst case) hinsichtlich der digitalen Pegel und der einzuhalten den Zeiten (z.B. Schreib- und Lesezeiten) für den vorgesehenen Temperatur bereich berücksichtigt wurden.

Alle Fehlerbetrachtungen sind, wie in der Meßtechnik üblich, auf den vollen Meßbereich, also auf Vollaussteuerung bezogen. Liegt nur eine Teilaussteuerung vor, so sind die Angaben gegebenenfalls umzurechnen.

Bei der Spannungsmessung mit einem Transienten-Recorder treten statische Meßfehler und dynamische Meßfehler auf, welche systematische oder zufällige Fehler  sein  können.  Systematische  Fehler  sind  hauptsächlich  auf Unvollkommenheiten  der  Meßeinrichtung zurückzuführen und  weisen  einen bestimmten Betrag und ein bestimmtes Vorzeichen auf. Zufällige Fehler sind hauptsächlich auf während der Messung nicht erfaßbare und nicht beeinflußbare Änderungen der Meßeinrichtung und der Umwelt zurückzuführen.

3.1        Statische Fehler

Statische Fehler sind unabhängig vom Verlauf der zu messenden Spannung. Die nachfolgend  beschriebenen statischen Fehler sind auf Eigenschaften  der Meßanordnung zurückzuführen, die nicht vollständig bekannt sind. Sie können hinsichtlich ihres Vorzeichens und ihrer Größe zufällig schwanken, sodaß die Angabe von Fehlergrenzen zweckmäßig ist. Es kann vorausgesetzt werden, daß die Fehler statistisch voneinander unabhängig sind.

Es werden im Folgenden die für einen Transienten-Recorder mit einem parallelen A/D-Wandler arbeitenden Fehler beschrieben.

Der Quantisierungsfehler entsteht im A/D-Wandler durch die Umsetzung der analogen  Meßspannung  in diskrete  digitale  Meßwerte.  Die  zugehörige Quantisierungs-Fehlergrenze FQ bei einer Stellenzahl n des binären Ausganges des A/D-Wandlers berechnet sich zu

FQ    =   ± 1/2 · U0 / (2n - 1)

mit U0 ... Messbereich

und ist ein Maß für die Anzahl der diskreten Quantisierungsniveaus. Sie ist bei einem parallelen A/D-Wandler abhängig von der Anzahl der Komparatoren.

Der Hysteresefehler entsteht in den analogen Eingangskreisen der einzelnen Komparatoren, bedingt durch deren endliche Verstärkung. Er beschreibt die Differenz der Ansprechspannungswerte der Komparatoren bei Annäherung der Meßspannung an ein Quantisierungsniveau, einmal von einem kleineren und einmal von  einem größeren Spannungswert ausgehend.  Die zugehörige  Hysterese-Fehlergrenze FH wird definiert als der Maximalwert der Hysteresefehler der einzelnen Komparahoren.

Der Linearitätsfehler entsteht im analogen Eingangskreis des Transienten-Recorders, bestehend aus dem Eingangsspannungsteiler und dem Verstärker sowie den  mit  Referenzwiderständen  und  Referenzspannungen  beschalteten Analogeingängen der Komparatoren. Die Ursachen sind hauptsächlich nichtlineares Übertragungsverhalten, Offsetströme und Offsetspannungen von Komparatoren sowie Toleranzen von Widerständen und Temperaturdrift der Referenzspannungen. Die zugehörige Linearitäts-Fehlergrenze FL gibt die maximal mögliche Abweichung der realen von der idealen Transfer-Charakteristik an.

Durch Verstärker- und Bauelementerauschen addiert sich zu der Meßspannung eine Rauschspannung, wodurch ein Fehler durch Rauschen mit der Rausch-Fehlergrenze FR entsteht.

Es kann angenommen werden, daß die angegebenen statischen Fehler zufällig hinsichtlich ihres Vorzeichens und ihrer Größe innerhalb der angegebenen Fehlergrenzen schwanken. Der resultierende statische Fehler wird deshalb innerhalb der statischen Gesamtfehlergrenze F0 liegen:

F0 = +- SQR( FQ² + FH² + FL² + FR² )

Die statische Gesamtfehlergrenze F0 kann nicht alleine dadurch verringert werden, daß die Quantisierungs-Fehlergrenze FQ reduziert wird, was bei einem parallel arbeitenden A/D-Wandler durch Erhöhung der Komparatorzahl erreicht werden kann. Die Hysterese-Fehlergrenze FH, welche die Schärfe, mit der ein Meßwert dargestellt wird, angibt, sowie die Linearitäts-Fehlergrenze FL, welche die Abweichung des Meßwertes vom wahren Wert beschreibt, beeinflussen neben der Rausch-Fehlergrenze FR die erreichbare Meßgenauigkeit entscheidend.

3.2        Dynamische Fehler

Die nachfolgend beschriebenen dynamischen Fehler sind systematische Fehler und sind vom zeitlichen Verlauf der Meßspannung abhängig. Die Ursachen liegen einerseits in einer unvermeidbaren Frequenzabhängigkeit der eingesetzten Bauteile begründet, andererseits liegen sie im Meßprinzip, nämlich dem diskontinuierlichen Abtasten der Meßspannung in diskreten Zeitschritten, begründet.

Der Schleppfehler FS entsteht aufgrund der begrenzten Bandbreite des analogen Eingangskreises  des Transienten-Recorders,  bestehend aus dem  Eingangs-Spannungsteiler, dem Verstärker und den analogen Eingangsstufen der Komparatoren, und der hierdurch verursachten Amplitudendämpfung der Meßspannung. Die Größe des Schleppfehlers ist zeitabhängig (Bild 3) und nimmt betragsmäßig mit zunehmender Steilheit der Meßspannung zu, aperiodisches oder stark gedämpftes Verhalten des Eingangskreises vorausgesetzt. Sowohl Größe als auch Vorzeichen des Schleppfehlers können gemessen oder wie folgt berechnet werden:

FS = U(t) - UE(t)      oder auch näherungsweise

FS = TS * dUE(t) / dt    mit

TS  ... Schleppzeitkonstante oder Antwortzeit

dUE(t)/dt .. Ableitung der Meßspannung im betrachteten Zeitpunkt

Es gilt näherungsweise folgender Zusammenhang:

TS = TR / 2.2       

mit TR  ... Anstiegszeit der Übergangsfunktion des Eingangskreises von 10% auf 90%

TR = 0.35 / B       

mit B  ... 3 dB- Bandbreite des Eingangskreises

Der Abtastfehler FA entsteht im A/D-Wandler aufgrund des diskontinuierlichen Abtastens in diskreten Zeitschritten der durch den Eingangskreis bedämpften Spannung U(t) (Bild 3) und ist ein zufälliger Fehler.

Wird ein zeitlich veränderlicher Spannungsverlauf in einem Transienten-Recorder abgebildet, dessen Abtastfrequenz unabhängig vom zu messenden Vorgang ist, so sind die Abtastzeitpunkte TX rein zufällig in Beziehung auf den Spannungsverlauf.

Im Zeitintervall T0 (Bild 3), welches genau so groß ist wie das Abtastintervall des Transienten-Recorders, findet genau ein Abtastvorgang statt. Über den Zeitpunkt der Abtastung TA ist keine Aussage möglich, dieser ist rein zufällig.

 

Bild 3

 
Der Scheitelwert der Spannung U(t) in Bild 3 wird mit dem maximalen Abtastfehler gemessen, wenn die Abtastung zufällig zum Zeitpunkt TX bzw. TX-T0 erfolgt, der Abtastfehler wird Null, wenn die Abtastung zufällig zum Zeitpunkt TM erfolgt. Der maximale Abtastfehler berechnet sich zu

FAmax = U(TX) - U(TM)

wobei der Zeitpunkt TX beispielsweise iterativ aus dem Zeitverlauf U(t) und U(t + T0) ermittelt werden kann.

Für eine Sinusspannung mit dem Scheitelwert US ergibt sich einfacherweise für den maximalen Abtastfehler bei Messung des Scheitelwertes die Gleichung

Famax / US = -(pi² / 2) * (f / fo)²  

für f << fo mit f .. Signalfrequenz, fo .. Abtastfrequenz

Die Gleichung liefert für eine Abtastfrequenz fo, die wenigstens vier mal so groß ist wie die Signalfrequenz f, ein hinreichend genaues Ergebnis.

Beispiel: Läßt man als max. Abtastfehler FA einen Wert von -3dB (ca. -30%) zu, vergleichbar der Definition einer oberen Eckfrequenz, so erhält man als Ergebnis, daß die Abtastfrequenz genau vier mal so groß sein muß wie die Signalfrequenz.

Der Amplitudenfehler durch zeitliche Ungenauigkeit der Abtastzeitpunkte (auch Aperturefehler) entsteht dadurch, daß in einer realen Abtaststufe das Abtastintervall T0 und somit der jeweilige Abtastzeitpunkt TX mit zeitlichen Schwankungen behaftet ist, hervorgerufen z.B. durch eine Inkonstanz der Abtastfrequenz oder durch Zeitdifferenzen in der Kodierzeit der 2n -1 Komparatorausgänge in die n binären Ausgangssignale des A/D-Wandlers. Bei der Messung zeitlich veränderlicher Spannungsverläufe resultiert hieraus eine Amplitudenfehlergrenze FT0 nach der Gleichung

FT0 = +- dT0 * dU(t) / dt   

mit dT0 ... Grenze der zeitlichen Schwankungen des Abtastintervalles T0

und  t = TA

Dieser  Fehler  ist  proportional zu den  zeitlichen  Schwankungen  des Abtastintervalles und steigt betragsmäßig mit zunehmender Änderungsgeschwindigkeit der Meßspannung.

3.2.1       Gesamtfehler

Die  aufgezeigten statischen und dynamischen Meßfehler sind  voneinander unabhängig. Die zugehörigen Fehlergrenzen können abhängig von Zeitkenngrößen der Meßspannung wie z.B. der Frequenz bei Sinusspannungen oder der Anstiegs- und Abfallzeit bei Dreieckspannungen berechnet und in einem Diagramm in Form eines Meßfehlerbandes dargestellt werden.

Ausführliche Berechnungsbeispiele anhand eines einfachen Modelles mit Hilfe eines Tischrechners sind in (1) zu finden.

Bild 4 zeigt beispielsweise ein derartiges Meßfehlerband für eine nach einer Zeit TC abgeschnittenen Blitzstoßspannung, wie sie für die Hochspannungsprüfung elektrischer Betriebsmittel benötigt wird.

3.3        Methoden zur Beurteilung der Meßgenauigkeit

Die statischen Fehler eines Transienten-Recorders können durch Messungen mit Gleichspannung relativ einfach ermittelt werden und sind zumeist in den Datenblättern eindeutig spezifiziert.

 

Bei den dynamischen Fehlern eines Transienten-Recorders hat sich bei den Herstellern die Angabe vergleichbarer Kenngrößen noch nicht durchgesetzt. Der Grund hierfür ist die verhältnismäßig schwierige mathematische Behandlung des Abtastvorganges in Verbindung mit linearen, frequenzabhängigen Vorgängen. Es hat sich nicht zuletzt deshalb noch keine allgemein anerkannte Testmethode zur Bestimmung der dynamischen Fehler eines Transienten-Recorders durchsetzen können.

Im Folgenden werden zwei mögliche Testmethoden beschrieben.

3.3.1       Ermittlung des effektiven Auflösungsvermögens

Das effektive Auflösungsvermögen wird zur Beschreibung des dynamischen Verhaltens von A/D-Wandlern und Transienten-Recordern verwendet und als effektive Bitzahl (EB) abhängig von der Frequenz einer Sinusschwingung angegeben. Bei diesem sogenannten dynamischen Testverfahren wird eine möglichst oberwellen freie Sinusspannung abgetastet, digitalisiert und gespeichert. Für jeden dieser realen m Messwerte wird nun der zugehörige Fehler Fr als Differenz zwischen Messwert und wahrscheinlichstem Wert der Sinusspannung im Abtastzeitpunkt gebildet und sodann die Standardabweichung Sr dieser Fehler des realen Systems zu

 

Bild 4

 
m

Sr  =  SQR( 1 /m-1   *   ( Frk² ) )

k=1

berechnet. Die so ermittelte Standardabweichung des realen Systems nimmt mit steigender Frequenz zu.

Die Standardabweichung Si bei Abtastung und Digitalisierung einer Sinusspannung mit einem idealen, fehlerfreien System ist berechenbar und beträgt

Si = 0.29 und ist frequenzunabhängig.

Das effektive Auflösungsvermögen kann nun nach der Gleichung

EB  =  NB - log2 ( Sr / Si ) 

mit NB ... nominelle Bitzahl (NB=n)

berechnet werden. Die so definierte effektive Bitzahl EB nimmt mit steigender Frequenz der Meßspannung und konstanter Abtastfrequenz ab.

Es ist zu beachten, daß mit dieser Meßmethode der mittlere Meßfehler bei Messung  sinusförmiger  Signalverläufe  bestimmt  wird.  Hieraus  können Qualitätskriterien über die jeweils untersuchten A/D- Wandler erhalten werden, was zur Fertigungskontrolle von A/D- Wandlern oder Transienten-Recordern mit automatisch arbeitenden Prüfplätzen angewendet wird. Aussagen über tatsächlich zu erwartende Meßfehler oder Meßfehlergrenzen sind hiermit nicht möglich.

3.3.2       Bestimmung der dynamischen Abbildungseigenschaften

 

 

Bei dieser Methode wird eine Folge identischer Keilspannungs-Impulse (Bild 5) aus einem Impulsgenerator, deren Folgefrequenz einem ganzzahligen Bruchteil der Abtastfrequenz entspricht und zusätzlich eine geringe Verstimmung aufweist, im Transienten-Recorder aufgezeichnet. Aus der Wiedergabe dieser gespeicherten Impulse z.B. auf einem Oszillografenschirm (Bild 6) lassen sich unter Ausnutzung des Aliasing-Effektes der Schleppfehler und der maximale Abtastfehler entnehmen.

Die Differenz zwischen dem Scheitelwert der Eingangsimpulse und dem im Oszillogramm wiedergegebenen Maximalwert ist der Schleppfehler FS.

Der maximale Abtastfehler für die gewählte Impulsform ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Maximalwert und dem obersten Schnittpunkt zwischen der auf- und absteigenden Flanke der Impulse in Bild 6.

 

 

Mit den weiter oben angegebenen Gleichungen für den Schleppfehler kann die Antwortzeit Ts und damit die analoge Bandbreite B des Transienten-Recorders bestimmt werden.

 

Bild 5

 
Für den Fall, daß die Verstimmung der Impulsfolgefrequenz gleich Null gewählt wird, müßten alle Impulse identisch abgetastet werden und die Wiedergabe müßte mehrere  gerade Linien gleichen Quantisierungsniveaus zeigen.  Sind  die Abtastzeitpunkte mit zeitlichen Schwankungen behaftet, so werden Abweichungen von diesen Niveaus mit der Amplitude FT0 auftreten. Mit Gleichung * können nun die zeitlichen Schwankungen berechnet werden.

 

 

3.4        Meßfehler  durch  Störbeeinflussung und  EMV  (elektromagnetische Verträglichkeit)

 

Bild 6

 
Besondere Aufmerksamkeit ist der Veränderung der gespeicherten digitalen Daten durch elektromagnetische Beeinflussung zu widmen. Transienten-Recorder werden häufig in Versuchslabors oder im Fertigungsbereich eingesetzt, wo durch Lichtbögen oder laufende Motoren erhebliche Störquellen vorhanden sein können. Es ist sehr unbefriedigend, wenn nach erfolgreicher Messung und Speicherung von Daten diese z.B. durch einen anlaufenden Motor unbrauchbar werden.

 

 


 

Bild 7

 

Transienten-Recorder sollten deshalb einer Prüfung auf Störfestigkeit nach den neuesten VDE- bzw. IEC- Vorschriften unterzogen werden.

Zusätzliche Probleme treten auf, wenn der Transienten-Recorder zusammen mit einem  Digitalrechner  in einem vermaschten Prüfaufbau eingesetzt  wird.

Beispielsweise sollen zunächst die Ursachen der Störungen in einem Steuer- und Meßsystem für eine Hochspannungs-Prüfanlage aufgezeigt werden, es sind dies:

1.       direkte elektromagnetische Einstreuungen in die Steuer- und Meßgeräte und deren Signalleitungen

2.       Ströme  in Signalkabelmänteln,  hervorgerufen durch elektrische und magnetische Kopplung der Signalleitungen mit dem Hochspannungskreis und durch Potentialänderungen im Erdungssystem, besonders bei Durchschlägen

3.       Störsignale im Netz, die über das Netzteil in die Steuer- und Meßgeräte eindringen.

Die folgenden Schutzmaßnahmen sind notwendig:

Zur Reduzierung der direkten Einstreuung sollten alle eingesetzten Geräte - auch der Transienten-Recorder - möglichst allseitig geschlossene metallische Gehäuse aufweisen oder in solche eingebaut werden.

Die notwendigen Verbindungsleitungen sollten geschirmt sein und zusätzlich in Metallschläuchen verlegt werden, wobei auf gute Kontaktierung des Schirmes mit mit den Gehäusen geachtet werden muß.

Der  Einfluß  der Kabelmantelströme ist besonders  groß,  wenn  mehrere Signalleitungen von unterschiedlichen Orten des Prüfkreises sowie die Netzeinspeisung an ein komplexes Meß- und Prüfsystem angeschlossen werden. In diesem Fall  ergeben  sich  vermaschte  Erdschleifen,  in  denen  beträchtliche Ausgleichsströme fließen können.

Die galvanische Entkopplung von möglichst vielen Signalleitungen durch den Einsatz von Lichtleiter-Übertragungsstrecken hilft, diese Probleme zu reduzieren. Bei der Übertragung digitaler Signale ist der Einsatz von Lichtleitern fast immer möglich. Bei analogen Signalen lassen sich elektrische Übertragungssysteme häufig nicht durch optische Systeme ersetzen, wenn nämlich die Anforderungen bezüglich Linearität oder unterer oder oberer Grenzfrequenz nicht erfüllt werden können.

 

Die bei einem Durchschlag auf der Hochspannungsseite in die Meßleitungen eingekoppelte Störspannung wird größer, je schneller die Hochspannung bei einem Durchschlag zusammenbricht. Es sind Zusammenbruchzeiten von wenigen nsec ermittelt worden, woraus Störspannungen im Meßsignal von einigen kV Amplitude mit Anstiegszeiten von einigen nsec resultieren können.

Die prinzipiellen Verbindungen der Leitungen und Schirme bei Einsatz eines Transienten-Recorders in einem Automatisierungssystem sind in Bild 7 dargestellt.

Die Wirkung einer Störung wird hier ersatzweise durch den Strom i(0) am Erdanschluß des Meßteilers Z(H), Z(N) angenommen.

Der Strom i(02), der über den Kabelmantel in das Automatisierungssystem fließt, kann durch eine kleine wirksame Erdimpedanz Z(e) kleingehalten werden.

Der Strom i(02) fließt über den Kabelmantel der Meßleitung zum internen Erdpunkt des Transienten-Recorders und teilt sich hier entsprechend der Gehäuseimpedanz und der Impedanz der Meßelektronik auf.

Der Strom i(12), der durch die Elektronik des Transienten-Recorders fließt, kann durch ein niederimpedantes Gehäuse klein gehalten werden. Seine Wirkung bleibt gering, wenn die durch ihn in der Meßelektronik verursachten Spannungsabfälle klein gegen die Signal- bzw. Digitalpegel sind.


4         Anwendung, Einsatz des Transienten-Recorders


Transienten-Recorder werden in praktisch allen Bereichen von  Forschung, Entwicklung und Fertigung in Chemie,  Werkstoffprüfung, bei Crash-Tests, geologische Vorgänge,  Unfallhergänge,  Medizintechnik eingesetzt.  Einige Beispiele  aus  der  Literatur sollen diese  vielfältigen  Möglichkeiten verdeutlichen.

1.       Meßversuch einer Transformatorabschaltung /Zwei neue Mehrkanaltransientenrecorder (2). Es wurde der zeitliche Verlauf der Sekundärspannung eines beschalteten Transformators bei Primärabschaltung mit einer Abtastfrequenz bis 20 MHz gemessen.

2.       Explosionsmessung in Steinbrüchen (3). Es wird der Einsatz von Transienten-Recordern bei der Ultraschallmessung der

3.       Stoßwellen bei Explosionen in Steinbrüchen beschrieben, wobei traditionelle Probleme überwunden werden.

4.       Digital Impulse Recorder for High-Voltage Laboratories/ R.Malewsky, A.Dechamplain/ IEEE Transactions on Power Apparatus and Systems, Vol.PAS-99,No.2 March/April 1980. Es wird die Messung von vollen und abgeschnittenen Blitzstoßspannungen in der Hochspannungs-Prüftechnik beschrieben.

5.       Messung von Ultraschall-Signalen bei der Materialprüfung (4). Es  wird  der Einsatz von Transienten-Recordern zur  Lokalisierung  von Werkstückdefekten bei der Dehnungsprüfung von Werkstoffen für Druckbehälter sowie zur Untersuchung der Beeinflussung akustischer Wandler durch lange akustische Wellenleiter beschrieben.

6.       Kurzschlußprüfung von Schaltgeräten (5). Die Typenprüfung von ein- und dreiphasigen Schaltern und Sicherungen mit Hilfe eines Transienten-Recorders und eines Computers wird beschrieben, wobei eine automatische Auswertung und Speicherung der Meßdaten sowie von Störungen erfolgt.

7.       Speicherung zeitlich langsam verlaufender Prozesse in der Verfahrens- und Wärmetechnik (6).

8.       Automatisierung der Stoßspannungsprüfung (1). Ein über Lichtleiter mit einem Digitalrechner verbundener Transienten-Recorder wird für Hochspannungsprüfungen mit Stoßspannung eingesetzt. Es wird ein Modell zur genauen Berechnung der Meßfehler eines Transienten-Recorders mit Beispielen angegeben.

9.       Messdatenerfassung bei Nuklear-Tests (7). Die bei einem Nuclear-Test anfallenden Meßdaten werden über eine Meßleitung an einen geschirmten Transienten-Recorder übertragen und zwischengespeichert. Als Auflösung des Transienten-Recorders wird 8 Bit bei einer maximalen Abtastrate von 25 MHz bis 100 MHz vorgeschlagen. Die Meßdaten werden danach mit Hilfe von Lichtleiter- Übertragungsstrecken zur Speicherung an einen zentralen Rechner in der sicheren Zone übertragen.

10.   Messung des Potentialverlaufes und der Lichtbogentemperatur an 35kV-Schaltern (8). Als Auflösung des Transienten-Recorders wird 8 Bit bei einer maximalen Abtastrate von 20 MHz vorgeschlagen.

11.   Messung des Druckverlaufes im Zylinder eines Dieselmotors (8). Ein Gütekriterium der Verbrennung ist der zugehörige Druckverlauf im Zylinder, der beim Zündvorgang einen steilen Druckanstieg aufweist. Mit Hilfe eines Druckaufnehmers  wird eine druckproportionale Spannung erzeugt,  die dem Transienten-Recorder zugeführt wird. Als Auflösung des Transienten-Recorders wird 10 - 12 Bit bei einer maximalen Abtastrate von 1 MHz vorgeschlagen.



5         Anhang Literaturverzeichnis


(1) Strauss, W.: Automatisierung der Stossspannungsprüfung mit Microcomputern in Echtzeitbetrieb unter Einsatz eines Transienten-Recorders. Dt.Dissertation, ( 1983 ), 136S,21Q .

(2) Augesky, C.; Enders, W., Steinpichler, D.:Two new Multichannel Transient Recorder. Elektronikschau (Austria). Co: Eltrdy. Vol.53,No.7; 18-21. 1977. 3 Refs.. (In German).The Principles of two Transient Recording Electronic Unitsare.

(3) Huggett, K.: Overcoming traditional Problems of Explosion Measurement in Quarries with Electronic Transient Recorders. Noise Control Vib. isol.(GB).Co: Ncisdi. Vol.11, No.1; 8-10. Jan. 1980. 0 Refs..Discusses the Usefulness of Employing Electronic Transient Recorders.

(4)  AU:anonym:  Using  the Transient Recorder in Studies of  Acoustic Emission. Control A. Intrumentat., 12 ( 1980 ) 4, S.61, 1S 1B..

(5)  Schleikofer,S.:  (Fa.  Biotron  Elektronische  Messtech.,  München, Germany) Transient Recorder for Short-Circuit testing of Switchgear. Records and Stores fast Processes. Elektronik (Germany).Co: Ektcbe. Vol.62, No.14; 10-13. 21 July 1980. 0 Refs.. (In German).

(6) Konecny,  C.:  Transient  Recorder Timely Stores Slowly Progressing Operations. Elektronik (Germany). Co: Ekrkar. Vol.30, No.9; 113-14. 8 May 1981.0 Refs.. (In German).  .

(7)  Johnson.  G.:  Modular  single event Transient  Recording  System. Instrumentation  in  the  Aerospace  Industry.  Proc.  of  the  29th Int. Instrumentation Sympos., Albuquerque, USA, May, 2-6, 1983, (1983),S.389-392, 4S.

(8) Reichel,K.:  (Krenz-Electronics GmbH,  Hirzenhain,  Germany).  Signal Analysis with Software Controlled Transient Recorder. Elektron. J.(Germany). Co: Ektjay. No.12; 46, 48, 50, 52. 27 June 1984. 0 Refs.. (In German).


6         Technologische Entwicklung


Die Entwicklung der für Transienten-Recorder wichtigen A/D-Wandler wird kontinuierlich vorangetrieben, was sich dann bei den angebotenen Transienten-Recordern widerspiegelt. Beispielsweise wurde von Fa. Analogic Ende 1985 ein Transienten-Recorder (Digital Waveform Analyzer) mit 16 Bit Auflösung und 1 usec Konvertierungszeit angeboten.

Die bei den heute angebotenen Transienten-Recordern verfügbare Speichertiefe von bis zu 64 k Meßwerten wird - ausgenommen für außergewöhnliche Anwendungen - voraussichtlich nicht mehr vergrößert werden, da die Übertragung und Auswertung derartiger Meßwertmengen erhebliche Zeitprobleme mit sich bringt.

Erhebliches Entwicklungspotential ist noch bezüglich der Bedienbarkeit der Geräte sowie der Auswertung, Aufbereitung und grafischen Darstellung der Meßdaten gegeben. Es ist zu beobachten, daß immer mehr Geräte mit Bildschirmen und Tastaturen versehen werden, um eine Benutzerführung in Menutechnik für die Einstellung, Auswertung und Darstellung der Meßwerte zu ermöglichen.

Die für die Programmierung und Steuerung der Transienten-Recorder benötigte Software ist stets auf den jeweiligen Typ zugeschnitten und nicht universell verwendbar. Es bleibt abzuwarten, ob in Zukunft Software entwickelt werden kann, welche aus einem universellen Teil und einem hardwareabhängigen, geräte spezifischen Teil zusammengesetzt und auf dem jeweiligen  Digitalrechner implementiert wird.

Als gut geeignet hat sich hier das Verbinden eines in Hochsprache (Pascal) geschriebenen Programmes für die Benutzerführung und eines in Assembler des Steuerrechners geschriebenen Programmes für die Ein-/Ausgaberoutinen und den Datentransfer erwiesen.

Die Fortschritte auf dem Gebiet kundenspezifischer IC's werden dazu führen, daß komplette Funktionseinheiten, wie z.B. die Kontroll-Logik, in einem Chip verfügbar sind und so den Aufbau von Transienten-Recordern vereinfachen und verbilligen helfen.


 


7         Literatur-Recherche Stand 1985


Transientenrecorder, Pulsgenerator

A programmable precision voltage-step generator for testing waveform  recorders

Ein hochgenauer Spannungsgenerator fuer die Pruefung von

Transientenrecordern

A pulse generator for testing the approximate step-response of

waveform recorders is described. The initial and final levels of

voltage st.eps are each programmable within the range of plus/minus 1 v for a 50-Ohm termir.ation and within plus/minus 5 v for a high-impedance load. Voltage steps within these ranges settle to within plus/minus 0.02 percent of full-scale range (FSR) in less than 30 and 40 ns, respectively, for a load capacitance less or

equa1 than 30 pF. The corresponding 10-90 percent transition

durations are approximately 7 and 12 ns. (SPRACHE: ENGLISH)

Schoenwetter, H.K.

The National Bureau of  Standards,  Washington, USA

IEEE Trans. on Instrum. Measurem., 33 ( 1984) 3, S.l96-200, 

 

 Messdaenaufzeichnung, Transientenrecorder

A flexible automated waveform recorder data-acquisition program

Ein automatisches System zur Messwertaufzeichnung mit ingeriertem Transientenrecorder

Software has been developed to record signals in automated

data-acquisition systems that support pu1sed power accelerators at Sandia. The software achieves flexibility by being entirely table

driven. Before each accelerator shot the program processes input

files and then sets up and checks out all programmable hardware.

After the shot, the program automatically reads each signal,

corrects it, and stores it in a disc file. The software is curr -ently

running in three different facilities with up to 60 waveform

recorder channels. (SPRACHE: ENGLISH)

Boyer, W.B.

Sandia National Laboratories, A1buquerque, USA

IEEE Trans. on Instrum. Measurem., 33 ( 1984) 3, S.l88-196,

 

Transientenrekorder, mechanische Groesse

Transientenrekorder fuer mechanische Groessen

Transient recorder for mechanical values

Fuer die Loesung von mechanischen Messproblemen im Hz- und

kHz-Bereich wurde der Transientenrekorder MSP80 von Hottinger

Baldwin entwickelt. Der Analogwandler ist ein 12-Bit-Wandler mit 4096 Codiermoeglichkeiten fuer jeden Messwert. Die Speichertiefe betraegt 4000 Messwerte pro Kanal. Der digitale Speicher bietet folgende  Vorteile: beliebig lange Speicherdauer ohne  Genauigkeitseinbusse , beliebig haeufiges Auslesen, schnelle Zugriffszeiten, Speichern der Vorgeschichte des  Triggerereignisses, gezieltes Auslesen bestimmter Speicherregionen (Lupenfunktion) , wobei Amplitude oder Zeitachse des Signals vergroessert dargestellt werden koennen. Die Bedienungsfreundlichkeit des Rekorders wird hervorgehoben.  (  SPRACHE: GERMAN )

Liebl, R.

Hottinger Baldwin, Darmstadt

Elektron.-Rep., 9 ( 1984) 7/8, S.35-38, 4S,7B,2T

 

Transientenrekorder

Nur eine Frage der Software: Arbeitsweise und Einsatz von Transientenrecordern .

Operation and application of transient recorders

Zur Erfassung von unvorhergesehenen statistischen oder einmaligen

Ereiqnissen wird in der Messtechnik der TransientenspeJ.cher oder der Transientenrecorder verwendet. Durch den Einsatz von

Mikroprozessoren, Signalaufzeichnung auf einem Bildschirm und

Kurvenanalysatoren entstand so ein universeller Signalspeicher. Der innere Aufbau eines Transientenspeichers wird beschrieben und der Signal verlauf an Hand eines Blockschal tbi.ldes erlaeutert. Bei der neuen Geraetegeneration haengt die Vielseitigkeit eines solchen Speichers entscheidend von der Software ab. Fuer die Auswahl aus dem grossen Programm solcher Signal Memory Recorder werden einige Entscheidungshilfen gegeben. (SPRACHE: GERMAN)

Killinger, F. Kontron Registriertechnik

Markt u. Tech., ( 1984) 37, S.70-71, 2S,2B.

 

Messwerterfassungssystem Multidate III

Vom Datalogger zum Transientenrecorder

From datalogger to transient recorder

Beschreibung des intelligenten Messwerterfassungssystems Multidata III von BuS mit modularem Aufbau, 256 K Speicher, ausbaubar bis einioe Megabyte. Sein prinzipieller  Aufbau, Leistungsmerkmale , Abtastfrequenz bis 20 MHz und Anwendung bei Schwingungsmessungen waehrend einer Autofahrt werden behandelt. (SPRACHE: GERMAN)

 Badmann, R .

B + S Software und  Messtechnik,  Muenchen, D

Markt u. Tech., ( 1984) 9, S.48-49, 2S,2B

 

Transientenrekorder

Transient recorders

Transientenrekorder uebernehmen zunehmend  Messaufgaben, die einst ausschliesslich analogen Speicheroszilloskopen vorbehalten waren. Die Bezeichnung 'Transient' gibt an, dass dieses Messgeraet, im Gegensatz zum digitalen SpeicheroszilloskOp, vorwiegend fuer die Erfassung einmaliger elektrischer Vorgaenge entwickelt wurde. Es werden Aufbau und Umsetzverfahren, Aufloesung, Abtastrate und  Triggermoeglichkeite.n sowie d-ie Programmierbarkeit erlaeutert.

Abschliessend wird ein Ausblick auf die zukuenftige Entwicklung  gegeben. (SPRACHE: GERMAN)

Puetz, C.

Tektronix

 Elektron. Entwickl., 19 ( 1984) 5, S.34,36, 2S,1B

 

Transientenrekorder, Modulbauweise

Modular single event transient recording system

Ein modularer Ereignis-Transientenrekorder

Weapons effects testing at the Nevada Test Site requires the

collection of data microseconds after the nuclear device is

detonated. Data is typically pulse phenomena in the microsecond

range. Data must be protected before the blast arrives. Several

hundred feet from the device, a 'flash converter' technique is used

to digitize the pulse. Sampling frequency is currently from 25 MHz

to 100 MHz, 40 ns to 10 ns per sample to 8 bit resolution. Newer

equipment is being designed to 1 GHz. The digital data is formatted and transmitted serially BIOL over a fiber optic link to computers  located in safe areas. Transmission rate is presently at 2.5  megabits per second. For  backup, the digital data is also retained  in non-volatile  memory. Packaging is in CAMAC crates.

TIB-Eingang:6.84 (SPRACHE: ENGLISH)

Johnson, G.  EG and G, Las Vegas, USA

 Instrumentation in the Aerospace Industry. Proc. of the 29th Int.

Instrumentation Sympos., Albuquerque, USA, May, 2-6, 1983,

S.389-392, 4S

 

Transientenrecorder, Marktuebersicht

Marktuebersicht: Transientenrecorder

Market review: Transient recorders

In dieser Marktuebersicht werden 102 Modelle von 42 Anbietern

aufgefuehrt. Verglichen werden  Kanalzahl, Eingangssignal (max/min) , Grenzfrequenz, Abtastrate, Speichertiefe (worte a Bit),

Analogausgang, Digitalausgang. Sonderfunktionen werden unter

Bemerkunoen aufgefuehrt. (SPRACHE: GERMAN)

anonym

Markt u. Tech., ( 1984) 36, S.ll7-l24, 8S,1T

 

Transientenschreiber - die neue Alternative zum UV-Schreiber

Transient recorder - the new alternative to UV-recorder

Das Problem, sowohl langsam und schnell veraenderliche Vorgaenge sowie eine unregelmaessige Kombination beider Vorgangsarten messtechnisch optimal zu erfassen, wird durch den im vorliegenden Artikel beschriebenen Transientenschreiber geloest. In einem Transienten-Speichereinschub wird mit hoher Taktrate das analoge Messsignal digital abgelegt und bei Bedarf" - langsam auf den Schreiber gegeben. Waehrend der Schreiber allein auf Grund seiner Mechanik maximal 160 Hz-Signale verarbeiten kann, wird durch den Transienteneinschub die erfassbare Messwertfrequenz bis 20 kHz erweitert. Technische Angaben des von Gould Elektronik entwickelten breitbandigen Mehrkanalmesssystem Gould 2000 W werden gemacht sowie die einzelnen Funktionen beschrieben. (SPRACHE: GERMAN)

 E1mer, P . Gould Elektronik AG, Zuerich, CH

Elektroniker, Aarau, 23 ( 1984) 5, S.79-81, 3S,5B,2T

 

Automatisierung der Stossspannungspruefung mit Mikrocomputern in

Echtzeitbetrieb unter Einsatz eines Transienten-Recorders

Automation of transient voltage testing with microcomputers in

real-time operation under use of a transient recorder

Es kommt ein speziell fuer die Aufgabe entwickelter Transienten-Recorder mit 25 MHz Abtastfrequenz zum Einsatz. Ein eingebauter Mikrocomputer ist ueber eine  Lichtleiter-Uebertragungsstrecke mit dem Automatisierungssystem  verbunden und uebernimmt die Steuerung des Transienten-Recorders und  die Uebertragung der Messwerte an das Automatisierungssystem zur  Auswertung. Die Ursachen der elektromagnetischen Beeinflussung eines  komplexen Mess- und Steuersystems in einem Hochspannungsprueffeld  werden beschrieben und geeignete Massnahmen zur verbesserung der elektromagnetischen Vertraeglichkeit angegeben. Die bei der

Stossspannungsmessung mit einem Transienten-Recorder  auftretenden Messfehler und eine Methode zur genauen Berechnung werden angegeben.   Beispielhaft werden Fehlerberechnungen fuer Blitz- und  Keilstossspannung sowie fuer eine Blitzstossspannung mit einer  ueberlagerten Sinusschwingung durchgefuehrt. Eine Methode wird  angegeben, mit der fuer Abtastsysteme die Antwort auf eine Rampe  oder die Sprungantwort direkt gemessen werden kann, ferner  einfache Methoden zur Korrektur des gemessenen  Stossspannungsverlaufes.

 (SPRACHE: GERMAN)

 Strauss, W.

 TU Berlin, FB Elektrotechnik, Peiser, R.(Ber.)

 Dt. Dissertation, ( 1983) , 136S,21Q

 

Registriergeraet, Messdatenerfassung

Buyers guide tables for recording instruments, data loggers, chart recorders and x-y-plotters, waveform transient recorders, instrumentation tape recorders, hiring recorders for installation

Tabellen als Leitfaden fuer Einkaeufer von registrierenden

Messgeraeten, Datenerfassungssysteme, Blatt- w- und x-y-Schreiber,

Messqeraete fuer voruebergehende  Wellenvorgaenge,  Tonbandmessgeraete und Entleihen von Messgeraeten bei Installation In mehreren Kurzaufsaetzen werden Tabellen ueber mehrere Arten von Messgeraeten gegeben, die als Leitfaden fuer den Einkaeufer und Entwickler gedacht sind und Bandbreite und Aufloesung bei registrierenden Messgeraeten, Abtastrate, Speichermoeglichkeit und Kanalzahl bei Datenerfassungsgeraeten, Empfindlichkeit und Schreibgeschwindigkeit bei x-y-Schreibern, Abtastrate und  Speichergroesse bei Wellenformerfassungsgeraeten,

Aufnahemgeschwindigkeit und Tonbandbreite bei  Tonbandmessgeraeten  angeben. Selbstverstaendlich sind auch die Preise fuer die einzelnen Geraete und deren verschiedene Lieferanten angegeben. Der letzte Aufsatz macht Angaben ueber die woechentlichen Preise, die in Frage kommen, wenn man die Messgeraete nur fuer kuerzere Zeiten z.B. bei Installations oder Wartungsvorgaengen entleiht. (SPRACHE: ENGLISH)

  Dance, M .

Electron. Ind., London, 10 ( 1984) 2,

 S.9,  11,  13, 15,  17, 19-21 ,24-25, 27  ,29,  31,  33I  37, 39, 16S , 16B ,8T

 

Messwerterfassungssystem Multidate III

Vom Datalogger zum Transientenrecorder

From datalogger to transient recorder

Beschreibung des intelligenten Messwerterfassungssystems Multidata III von BuS mit modularem Aufbau, 256 K Speicher, ausbaubar bis einioe Megabyte. Sein prinzipieller  Aufbau, Leistungsmerkmale , Abtastfrequenz bis 20 MHz und Anwendung bei Schwingungsmessungen waehrend einer Autofahrt werden behandelt. (SPRACHE: GERMAN)

 Badmann, R .

B + S Software und  Messtechnik,  Muenchen, D

Markt u. Tech., ( 1984) 9, S.48-49, 2S,2B

 

Transientenrekorder, Modulbauweise

Modular single event transient recording system

Ein modularer Ereignis-Transientenrekorder Weapons effects testing at the Nevada Test Site requires the collection of data microseconds after the nuclear device is detonated. Data is typically pulse phenomena in the microsecond range. Data must be protected before the blast arrives. Several hundred feet from the device, a 'flash converter' technique is used to digitize the pulse. Sampling frequency is currently from 25 MHz to 100 MHz, 40 ns to 10 ns per sample to 8 bit resolution. Newer equipment is being designed to 1 GHz. The digital data is formatted and transmitted serially BIOL over a fiber optic link to computers  located in safe areas. Transmission rate is presently at 2.5  megabits per second. For  backup, the digital data is also retained  in non-volatile  memory. Packaging is in CAMAC crates. TIB-Eingang:6.84 (SPRACHE: ENGLISH)

Johnson, G. EG and G, Las Vegas, USA

 Instrumentation in the Aerospace Industry. Proc. of the 29th Int.

Instrumentation Sympos., Albuquerque, USA, May, 2-6, 1983, ( 1983) ,

S.389-392, 4S

 

Transientenrecorder, Marktuebersicht

Marktuebersicht: Transientenrecorder

Market review: Transient recorders

In dieser Marktuebersicht werden 102 Modelle von 42 Anbietern

aufgefuehrt. Verglichen werden  Kanalzahl, Eingangssignal (max/min) , Grenzfrequenz, Abtastrate, Speichertiefe (worte a Bit),

Analogausgang, Digitalausgang. Sonderfunktionen werden unter

Bemerkunoen aufgefuehrt. (SPRACHE: GERMAN)

anonym

Markt u. Tech., ( 1984) 36, S.ll7-l24, 8S,1T

 

Programmierbarer Transientenrecorder

Programmable transient recorder

Im vorliegenden Artikel wird der vorl der Firma Datalab gebaute

programmierbare Transientenrecorder DL 1080 vorgestellt. Es handelt sich um ein leistungsfaehiges Messinstrument fuer die Aufzeichnung und Analyse von nichtrepetitiven Signalen. Das

mikroprozessorgesteuerte 2-Kanal-Geraet kann so programmiert werden, dass das jeweils gewuenschte Signal automatisch erfasst wird. Auf die Programmierung wird gesondert eingegangen. An Beispielen wird der Einsatz des Geraetes erlaeutert. (SPRACHE: GERMAN)

Osborne, P.

 W. Stolz  AGI  Baden-Daettwil, CH

Elektroniker, Aarau, 23 ( 1984) 4, S.84-86, 3S,3B,2T

 

Transientenschreiber - die neue Alternative zum UV-Schreiber

Transient recorder - the new alternative to UV-recorder

Das p -roblem, sowohl langsam und schnell veraenderliche  Vorgaenge sowie eine unregelmaessige Kombination beider Vorgangsarten messtechnisch optimal zu erfassen, wird durch den im vorliegenden Artikel beschriebenen Transientenschreiber geloest. In einem Transienten-Speichereinschub wird mit hoher Taktrate das analoge Messsignal digital abgelegt und bei Bedarf" - langsam auf den Schreiber gegeben. Waehrend der Schreiber allein auf Grund seiner Mechanik maximal 160 Hz-Signale verarbeiten kann, wird durch den Transienteneinschub die erfassbare Messwertfrequenz bis 20 kHz erweitert. Technische Angaben des von Gould Elektronik entwickelten breitbandigen Mehrkanalmesssystem Gould 2000 W werden gemacht sowie die einzelnen Funktionen beschrieben. (SPRACHE: GERMAN)

 E1mer, P .

Gould Elektronik AG, Zuerich, CH

Elektroniker, Aarau, 23 ( 1984) 5, S.79-81, 3S,5B,2T

 

Messung des Scheitelwerts von Keilstossspannungen mit .

Transientenrecordern hoher Tastrate

Transientrecorder system for front-chopped impulse voltages

 Zur Erfassung von Hochspannungsim. pulsen mit dreieckfoermigem   Verlauf, sogenannte  Keilstossspannungen, bieten sich  Transientenrecorder an. Die hierbei auftretenden Fehler werden ausfuehrlich diskutiert. Vorgestellt wird ein Messsystem bestehend aus zwei Transientenrecordern BIOMATION 6500 mit je 500 MHz Abtastrate, das die gleichzeitige Aufzeichnung zweier Signale eines  Untersuchungsobjektes ermoeglicht. (SPRACHE: GERMAN)

Bellm, H.i Geibig, K.F.i Schwab, A.

  Siemens, Karlsruhe i TH Karlsruhe

Tech. Messen, 50 ( 1983) 7/8, S.289-294, 6S,9B,12Q

 

Transientenrecorder, Schnellschreiber, Kombination

Mehr als nur eine Alternative. Kombination von Transientenrekorder  und Schnellschreiber

More than on alternative. Combinatiorl of transient recorder and high-speed recorder

Zur Aufzeichnung langsam veraenderlicher Vorgaenge, gelegentlich mit schnellen Uebergaengen, bieten sich Schreibersysteme an, wie sie mit dem 200 W von Gould angeboten werden. Als Basis dient ein

Direktschreiber, der fuer hoechste Ansprueche konzipiert ist.

Besondere Eigenschaften sind ein Praezisionsservosystem mit breitem Frequenzgang, schneller Anstiegszeit (kleiner als 4 ms),

Metresite-Drehwinkelmesswerk und eine Nichtlinearitaet von 0,35 % bei Vollausschlag. Aus der weiterentwicklung des Transientenspeichers der Serie 4600 ergab sich das breitbandige

 Mehrkanalmessystem 2-00 w mit folgenden  Eigenschaften: Bandbreite DC  bis 50 kHz (bei Papiervorschub 333 m/s) , Einzelereignisse bis 10 mikros, Pretrigger, 8k-Speicher je Kanal, serielle Schnittselle RS232C, Echtzeituhr mit Ausgabe des Triggerzeitpunktes, Tintendruck  oder  Thermoschreiber, Rollen- oder Faltpapier ,  Alphanumerikmoeglichkeiten. Die Triggerung erfolgt automatisch oder manuell vonexternen oder internen Quellen, AC- oder DC-gekopelt mit  Pretriggereinstellungen zwischen 0 und 100 %. (SPRACHE: GERMAN)

Klein, J. .

Gould Instruments, Seligenstadt

Elektron.-Prax., 18 ( 1983) 12, S.22-25, 4S,4B,2T

 

 Transientenanalyse, Recorder

The role of the transient recorder

Die Rolle des Transientenrecorders

States that the transient waveform recorder's ability to give fast

accurate throughput allows the choice of either making measurements fromm many test points or capturing high speed waveforms. In both cases the waveform analysis would be performed in non-real time. The amplitude/'frequency response of a network is derived by taking a short recording or 'window' of each output in turn and then repeating this with a stimulus of different frequency. Off-line derivation of the ampl-itude of each window yields the amplitude/frequency response of the test modes. The attribute of remote controllability allows required switch changes to be made completely under the control of a computer. (SPRACHE: ENGLISH)

Colwill, P.

New Electron., 15 ( 1982) 22, S.52-53, 2S

 

Phasenkorrektur, Transientenrecorder

Phase correlation in high-freuency digital recordings: a method for multiplexed signals phase correction

Ein Verfahren zur Phasenkorrektur bei der Zeitquantisierung von Hochfrequenz-Signalen fuer einen Transientenrecorder

A method for the correction of phase delays introduced by

multiplexing/digitising sampling devices is described. The method

present was developed for a dual-channel dj.gital transient recorder, by introducing minor modifications to the electronic circuitry which allowed the use of a pure sine wave to provide a phase reference. However, such a technique can be used for other digital/multiplexing applications where relative phase measurements are of importance. An illustrative example is provided by describing the application of the method to the calibration of an acoustic emission transducer .  (SPRACHE: ENGLISH)

Bannister, R.H.i Oliveras, J.

Cranfield Inst. of Technology, GB

J. of Phys. E. Sci. Instrum., 16 ( 1983) 5, S.397-402, 6S,18B,lQ

 

 Transientrecorder, Interface

Interface requirements for a transient recorder

rnterface-Eigenschaften fuer einen Transient-Recorder

In recent years the microcomputer has become established as an

essential item in the well equipped acoustic  laboratory. In general

they have been purchased initially to aid routine calculations but

more o.ften than not they find themselves being applied to the

running of experiments. It is show quite common ro find an

inexpensive microcomputer controlling an experiment invol ving signal generators and frequency analyzers costing considerably more. In addition to employing microcomputers to control other equipment via standard interfaces, such as the IEEE 488 Bus, a number of experimenters have discovered that it is comparitively easy, given modern integrated circuits, to construct devices which extend the capabilities of their existing, and possibly dated, equipment. This paper describes such a device, a programmable digital transient recorder for use with the Commodore PET computer. TIB-Eingang:6.83  (SPRACHE: ENGLrsH)

Oldham, D.J. Univ. of Sheffield, GB

Microprocessor and microcomputer systems in  acoustics, Open  Univ. , Inst. of Acoustics, 9th June 1981, ( 1981) , S.25-27, 3S,1B

TIB-FF6335

 

Transientenrecorder, Signalanalyse

Der Transientenrecorder in der Signalanalyse

A transienten recorder in the signal analysis

Wesentliche Beurteilungskriterien fuer Transientenrecorder sind

 Originaltreue, Haltbarkeit sowie Aufbereitungs- und

Ausgabemoeglichkeiten fuer den erfassten Signalausschnitt. Der

Aufsatz erlaeu~ert das Messprinzip des Transientenrecorders und

seine Steuerung und Signalerfassung. Der Trend geht in die Richtung modulares Messsystem mit Mikroprozessor als steckbare Baugruppe. Messaufgabe, Anforderungen an solch eine Baugruppe sowie  Funktionsprinzip, Aufbau und Programmierung werden dargestell t. Aus dem signalspeichergeraet entwickelt sich durch den Mikroprozessor ein Signalanalysator-Baustein fuer Erstellung von Frequenzspektrum und Korrelation. (SPRACHE: GERMAN)

Oehme, F.i Popp, H.  Univ. Erlangen

Elektronik, Muenchen, 32 ( 1983) 15, S.67-72, 6S,12B,6Q

 

GaAs analog to digital converter and memory IC's for ultra high  speed transient recording

GaAs-Analogdigitalkonverter und Memory IC fuer einen ultraschnellen  Transientenrekorder  

The excellent electron dynamical properties of gallium arsenide  enable GaAs devices to achieve hiqh speed performance levels many  times those of corresponding silicon devices. This has led to the  achievement  of logic delays. The planar ion implanted GaAs MESFET  circuits have been fabricated in circuit complexities up to 1008  logic gates, with NOR gate delays as low as 150 ps obtained in these  LSI chips. This paper focuses on the application of this MESFET GaAs  IC technology for the types of digital memory and analog to digital  converter circuits required to implement ultra high speed transient  recorders. (SPRACHE: ENGLISH)

 Eden, R.C.

IEEE Trans. on Nucl. Sci., 30 ( 1983) 1, S.283-288, 6S,2B,2T,9Q

 

 Transientenrekorder, Hochfrequenz

One gigasample per second transient recorder. a performance

 demonstration

Ein Transientenrekorder im Gigabereich: Eine Demonstration der Machbarkeit

The performance demonstrated by a one gigasample per second transient recorder currently in advanced development portends an

important new instrument tor recording single transient data. A  Charge-Coupled Device is used to sample a continuous analog  signal. Samples acquired at the full sampling rate are temporarily stored in the CCD, then read out at a slow rate into a conventional

analog-to-digita1 converter prior to storage in  nonvolatile, digital memory. (SPRACHE: ENGLISH)

Linnenbrink, T.E.i Gradl, D.A.i Ritt, D.M.

IEEE Trans. on Nucl. Sci., 30 ( 1983) 1, S.278-282, 5S,6B,1T,1Q

 

 Transientenrecorder, Prinzipien

Der Transientenrecorder

Transient recorder

Der Artikel befasst sich mit der Aufzeichnung schneller Vorgaenge durch einen Transientenrecorder. Die aufzuzeichnenden Vorgaenge werden ueber einen schnellen Analog-Digital-Wandler aufgenommen und in einen Digitalspeicher gespeichert. Prinzipien und  Moeglichkeiten heutiger Transientenrecorder sowie die  bedientechnischen Probleme werden aufgezeigt. (SPRACHE: GERMAN)

Harzer, P.

Funkschau, 54 ( 1982) 10, S.80-83, 4S,2B

 

DigitaloszilloskOp, Transientenrekorder

Determination des caracteristiques des oscil1oscopes numeriques et des enregistreurs de transitives

Feststellung der technischen Daten von numerischen Oszillographen und Transientenrekordern

Technical datas of numerical oSCilloscopes and transient recorders  Die Verwendung von Digitalos.zilloskopen und Transientenrekordern  verbreitet sich mit der Zunahme ihrer Leistungsfaehigkeit. Um die richtige Auswahl bei ihrer Selektivierung treffen zu koennen, muessen ihre technischen Daten bekannt sein. Die dynamischen Eigenschaften sind sehr oft von den Herstellern nicht angegeben. Der Aufsatz beschreibt die Moeglichkeit, die einen Vergleich der  angebotenen Geraete ermoeglicht. (  SPRACHE:  FRENCH) .

  Schwartz, Ph .

Electron. Ind., Paris, ( 1982) 41, S.47-50, 4S,6B

 

 Transientenrecorder, Speicheroszilloskop

Transientenrecorder und Digitalspeicher-Scopes

Transient recorder and digital memory scopes

Der Artikel geht zu Beginn auf die Grundlagen eines

Transientenrecorders, dessen Funktionsprinzip und Signalspeicherung ein. Die Anwendung bei der Netzanalyse, im chemischen Betrieb und bei Festigkeitsversuchen wird erlaeutert. Weitere Messanordnungen , auch unter Verwendung eines  Digitalsp. eicheroszillographen werden gezeigt. In einer ausfuehrlichen Tabelle sind die auf dem Markt befindlichen Geraete mit ihren wichtigsten technischen Daten aufgelistet. (SPRACHE: GERMAN)

Pokorny, L.

Elektron.-Schau, ( 1982) 11, S.l4-18,20,22, 7S,11B,lT

 

Stossspannungsmessung

Einsatz von Transientenrecordern zur Stossspannungmessung

Recording of lighting impulse voltage by means of wave memories

Verschiedene Verfahren zum Messen von Blitzstossspannungsverlaeufen

werden kurz beschrieben, ebenso der Aufbau und die Arbeitsweise von Transientenrecordern. Theoretische Betrachtungen und Versuchsergebnisse liefern die Abtastbedingungen fuer die Quantisierung des Messsignals. Methoden zur Zeit- und Amplitudeneichung werden beschrieben. (SPRACHE: GERMAN)

Blaum, H. Siemens, Frankfurt, D

Tech. Messen, 48 ( 1981) 10, S.327-332(V3362-6), 6S,12B,8Q

 

 Transientenschreiber, Aufzeichnungsspeicher

Transient recorders

Transientenschreiber

States that the osCilloscope and chart recorder have serious

limitations that detract from their main use, i.e. the study of

waveforms and analogue signals. These drawbacks can be virtually eliminated by the use of an accessory transient recorder and the design and properties of a digital memory recording device are described. (SPRACHE: ENGLISH)

Widenka, R.

New Electron., 14 ( 1981) 12, S.62, 65

I82011438928

 

Intelligenter Digitalspeicher - Iwatsu-Transientenrecorder DMS 6430 mit Mikroprozessor-Steuerung

Das Marktangebot an digitalen Speicheroszilloskopen und

Transientenrecordern ist gross. Entsprechend hoch sind auch die

Anforderungen, die an diese Geraete gestellt werden. Der Beitrag

stellt das Digital-Memoryscope DM 6430 von Iwatsu vor. Besonders bemerkenswert ist beim DMS 6430 die konsequente Implementierung von Messfunktionen. So kann die Dehnung des aufgenommenen Signals nicht nur in voller Laenge, sondern auch ab der Hauptcursorposition vorgenommen werden. (SPRACHE: GERMAN)

Pokorny, L.

Elektron.-Schau, ( 1981) 12, S.64-65, 2S,1B,1T

 

Transientenschreiber, Anwendung

Instruments (transient recorders)

 Instrumente ( Transientenschreiber )

Considers various aspects of transient recorders. The author

discusses their advantages and applications, as well as economic

aspects. He also looks at some specific instruments.

 (SPRACHE: ENGLISH)

Santoni, A.

Electr. Des. News, EDN, 25 ( 1980) 22, S.l82-194, 13S

 

Transient recorder II

Transientenschreiber II

For pt.I see ibid., vol.86, no.1535, p.69 (1980). Continues the

explanation of the transient recorder. Control and timing signals

are explained, and methods of increasino the memory detailed.

 (SPRACHE: ENGLISH) J

  Adams, G . J .

Wireless Wld., 86 ( 1980) 1536, S.61-62, 2S

 

Transient recorder

Transientenschreiber

Describes a design for a low-cost transient recorder using cheap RAMs for storage and whiCh allows the stored data to be examined  word by word. The recorder may be interfaced to a computer which  uses memory mapping. (SPRACHE: ENGLISH) 

  Adams, G.J.

 Wireless Wld., 86 ( 1980) 1535, S.69-73, 5S

 

Transientenrecorder, Mikroprozessor

Programmable transient recorder

programmierbarer Transientenrecorder

Mit dem DL 1080 stellt Datalab einen neuen mikroprozessorgesteuerten Zweikanal-Transl.entenrecorder vor. Er kann sowohl von einem Operator als auch von einem Rechner in einem automatischen System gesteuert werden. Er digitalisiert und speichert Kurvenformen in zwei RAMS bei Abtastraten von 20 MHz pro Kanal. Die Auswahl derAufzeichnungsparameter wie  Ablenkzeit, Triggerpegel und Eingangsempfindlichkeit erfolgt durch Einknopfbedienung. Bei Netzausfall bleiben die Speicherdaten und die gewaehlte Einstellung erhalten, da sie in einem nichtfluechtigen elektrisch aenderbaren ROM gespeichert werden. Die integrierte  Minikassette erlaubt die Speicheruno J von bis zu 14 vollstaendigen  Speicheraufzeichnungen mit Dateiidentifikation und  Aufzeichnungsbedingungen. (SPRACHE: ENGLISH)

anonym

Radio a. Electron. Eng., 50 ( 1980) 7, S.330, lS

 

Transientenschreiber

Transient recorders - the ultimate in waveform capture

 Transientenschreiber- das Letzte zur Erfassung von Wellenformen

Digital techniques have permitted the development of a reliable

alternative to the storage OSCilloscope: the transient recorder.

 (SPRACHE: ENGLISH)

Pearson, D.E. Data Lab. , Mitcham, GB

Electron. a. Power, 27 ( 1981) 2, S.l58-159, 2S,1B

 

The transient recor.der in the study of natural and induced phenomena

Der Transientenrekorder in der Untersuchung natuerlicher und

induzierter Phaenomene

The limitations of traditional instruments used to investigate and

measure natural and induced transient phenomena are summarised as a background to the evolution of the modern transient recorder which, by taking advantage of the very latest  technologies, can capture and record waveforms into the GigaHertz range. (SPRACHE: ENGLISH)

Widenka, D. Data Labs. Ltd., Mitcham, England

ELECTROTECHNOL. (GB) , 8 ( 1980) 1, S.20-22, 3S

 

 Explosionsmessung, Transientenrekorder

 Overcoming traditional problems of explosion measurement in quarries  with electronic transient recorders

Ueberwindung traditioneller Probleme der Explosionsmessung in Steinbruechen mit elektronischen Transientenrekordern

Discusses the usefulness of employing electronic transient recorders  in determining sound and vibration levels due to explosions in  quarr- ying. Aspects considered include compliance of quarrying with the Control of Pollution Act, and efficiency considerations with respect to number of boreholes drilled and optimum amounts of explosives used. Existinc transient recording methods are reviewed (high speed chart recorder, peak hold metering systems, and mechanical cantilever) with their limitations, and the case for electronic transient recorders discussed. (SPRACHE: ENGLISH)

Huggett, K.

NOISE CONTR. VIBR. A. INSUL., 11 ( 1980) 1, S.8-10, 3S

 

Ereignisschreiber, akustische Messung

Using the transient recorder in studies of acoustic emission

Einsatz eines Ereignisschreibers bei akustischen Messungen

Ereignisschreiber erweisen sich als sehr nuetzlich bei der

Aufzeichnung einmaliger, kurzzeitiger Vorgaenge. Im vorliegenden

Beitrag wird der Einsatz derartiger Ereignisschreiber zur

Lokalisierung von Werkstueckdefekten bei der Dehnungspruefung von Werkstoffen fuer Druckbehaelter und bei der Untersuchung des Einflusses langer akustischer Wellenleiter auf das Antwortverhalten akustischer Wandler erlaeutert. (SPRACHE: ENGLISH)

anonym 

CONTROL A. INSTRUMENTAT. , 12 (  1980) 4, S  .61,  lS, lB

 

Liaison economique entre un enregistreur de signaux transitoires un ordinateur

Billige Verbindung zwischen einem Transientenrecorder und einem Rechner

Vom Transientenrecorder werden die digital gespeicherten Signale

eine Minikassette gespeichert und spaeter wird die

Magnetbandkassette von einen Rechner ausgewertet. Das Interface Transientenrecorder IKassettenlaufwerk wurde mit einem

Mikroprozessorkit (MEKOR-Motorola) realisiert. (SPRACHE: FRENCH)

Goeldel, C. ENSEM, Nancy, F

ELECTRON.ET APPL.IND., ( 1979) 273, S.31-33, 3S,1B

 

Transientenrecorder

Digital techniques combined with modern memory devices have given rise to a new generation of instruments - transient recorders. The paper looks at their design and application. (SPRACHE: ENGLISH)

Widenka, D. Data Labs. Ltd. , Mitcham, England

ELECTRON (GB), ( 1979) 184, S.l8-19, 2l, 3S

 

Transientenanalysator,  Aufzeichnung, A/D-Umsetzung

Transient recorders enhance recording

Transientenrecorder verbessert die Aufzeichnung

Describes transient recorders which use an A/D converter to take

digitised samples of a waveform at regular  intervals, and to store

those samples in a solid state memory. The analogue waveform may be reconstituted by a built-in DIA converter, for display on an

associated OSCilloscope or chart recorder. (SPRACHE: ENGLISH)

Widenka, D.

NEW ELECTRONICS, 12 ( 1979) 10, S.52, lS

 

Transient recorders

Rekorder fuer die Aufzeichnung transienter Wellenformen

Typical transient waveforms are identified and shortcomings of

various recording devices available for their measurement, storage

and analysis are outlined. A novel approach to transient recording

is described which makes possible recording of one-shot waveforms and random events as well as their subsequent digital processing. The design incorporates a track and hold circuit under precision timing control by means of which an analogue waveform is sampled at very short intervals. The equivalent digital values are loaded into a memory and these can be used in a number of ways, one of which is a DIA conversion and diplay on an associated conventional  osCilloscope. (  SPRACHE: ENGLISH )

Osborne, P., Widenka, D.

ELECTRON (GB), ( 1978) 154, S.37-38,41, 3S

 

Gleichtaktmessung, Momentanmessung

Transient recorders - common-mode measurements

Momentan-Aufnahmegeraet - Gleichtaktmessungen

Alle Messungen mit Gleichtakt- oder Momentan-Aufnahmegeraeten  sollten moeglichst nah am Wandlerausgang gemacht werden, besonders  wenn die Daten ueber eine Umgebung mit starkem Rauschen uebertragen  werden muessen. Dies kann man an einem 1O-Bit-Umsetzersystem mit  hohem Signalpegel von 10 v zeigen, wenn man beachtet, dass die Bits verlorn gehen, wenn der  Rauschpegel von Spitze zu Spitze im  Analogsignal ueber 10 mV liegt. Besprochen werden im Aufsatz die  Isolation der Eingangssignale vom  Recorder, das   signal-Rausch-Verhaeltnis, differentielle Messungen,  Gleichtaktunterdrueckungsfaktor, virtuelles Eingangspotential,  Unausgewogenheit der Quellenimpedanz. (SPRACHE: ENGLISH)  Gillings, B.  Data Lab.

 ELECTRON.IND. (GB), 5 ( 1979) 10, 8.38,39,41, 3S,9B

 

A transient recorderldigitizer for biological applications

Ein transienter 8chreiber-Digitalgeber fuer biologische Anwendungen

A transient recorder with digitised output is described. Four

consecutive time regions of an analogue voltage signal can be

sampled at different rates. A delayed-trigger output is included,

which allows the option of triggering the transient subsequent to

the starting of the recorder. The timing and control circuit for the

recorder is discussed in detail. (SPRACHE: ENGLISH)

Hoffman, R.A.~ Painter, J.P.~ Long., D.D.

Dept. of Phys., Virginia polytechnic Inst. & State Univ.,   Blacksburg,  VAI USA

IEEE TRAN8.BIO-MEDICAL ENGNG., BME-24 ( 1977) 2, S.l93-195, 3S

 

Transientenrecorder, Prinzip, Anwendung

Prinzip und Anwendung von Transientenrecordern

Der Transientenrecorder ist ein Messinstrument zur Erfassung und  Darstellung analoger  Signale, bei dem das Eingangssignal ueber einen  AID-Wandler in einen digitalen 8peicher eingeschrieben wird. Diese  eingeschriebene Information kann ueber einen DIA-Wandler beliebig langsam und beliebig oft auf einem normalen OsZilloskOp oder 8chreiber dargestellt werden. Die im Speicher befindlichen  quantisierten Informationen des Signalverlaufs koennen auch an einen  Rechner zur Auswertung weitergegeben werden. Die Funktion des  gesamten Transientenrecorders und seiner Einzelkomponen-ten werden erlaeutert, und Beispiele seiner Anwendung in Forschung und Technik   gegeben0 ( SPRACHE.  GERMAN) .

 Anonym

ELEKTRONIKSCHAU, 55 ( 1979) 1, S.l8-23, 6S,1OB

 

Les enregistreurs de transitoires

Die Transientenrecorder

Zur Analyse einmaliger Vorgaenge und ihrer vorgeschichte werden

Transientenrecorder eingesetzt. Erzeugnisse verschiedener Firmen werden hier verglichen. (SPRACHE: FRENCH)

  Schwartz,  Ph0 .

ELECTRON.ET APPL.IND., ( 1978) 250, S.35-43, 9S,9B,4T

 

Transientenrecorder. Ein neuartiges Speicherverfahren fuer Messwerte

loest viele messtechnische Probleme

Ein Transientenrecorder ist ein Messsystem, das Messwerte,

insbesondere von schnellveraenderlichen Vorgaengen, erfasst und

digital speichert und zur spaeteren Aufbereitung bereitstellt. Das

Prinzip wird beschrieben. Die sich aus der Anwendung ergebenden Probleme werden angesprochen und ihre Loesung gezeigt. Ein Hinweis auf neuere Konstruktionsfortschritte bilden den Schluss. Der Aufbau des Transientenrecorders gliedert sich in die Hauptgruppen  Analog-Digitalwandler, Triggereinrichtung, Speicher,  Speichersteuerung, digitale Ausgabe und analoge Ausgabe.

 (SPRACHE: GERMAN )

Dahmen, K.J.

Dason-Elektronik, Widdersdorf

ELEKTR.AUSRUEST., 17 ( 1976) 3, S.l3-16, 48,1OB,1T

 

An all-electronic, multi-channel transient recorder

Ein elektronischer Mehrkanal-Wellenform-Recorder

Discusses a new class of recording instrument, the transient

waveform recorder which has been developed. Digital and analogue techniques have been combined in a single instrument to provide a versatile alternative to conventional recorders. Sophisticated electronic design and high density packaging have produced the rnultichannel transient recorder. (SPRACHE: ENGLISH)

Caudell, M.J.~ Pearson, D.E.

ELECTRON (GB), ( 1978) 130, 8.29, 31, 2S

 

 Analogspeicherregister, Transientenschreiber

Analog storage register for fast transient recording

Analogspeicherregister fuer die Registrierung schneller Vorgaenge

A fast transient recorder, employing a temporary analog storage

register was developed. This type of transient recorder can provide

a significantly better price/performance ratio than the more

conventional digital types over a samplinc ~ rate range from 0.:1 to 10 MHz. The implementation of the analog storage device is discussed, and the  perf- ormance of the transient recording system is demonstrated. Linearity and accuracy of better than  1% were obtained at recording rates up to 10 MHz. (SPRACHE: ENGLISH)

Last, T.A.i Enke, C.G.

Michigan State Univ., East Lansing, USA

ANALYT.CHEM., 49 ( 1977) 1, S.l9-23, 58,8B,5Q

 

Transientenrekorder

Transientenrekorder-fortgesetzt. Signalspeicherung im

sub- Nanosekundenbereich

Im ersten Teil" wurden zwei Klassen von Geraeten  angesprochen: fuer grosse Datenmengen mit langsamen und mittleren Geschwindigkeiten und fuer schnelle Vorgaenge mit entsprechend eingeengtem Speicherplatz. Neben der ergaenzenden Auffuehrung VOR Vertretern der ersten Gruppen beschaeftigt sich der Fortsetzungsartikel mit den Trends bei der Entwicklung extrem schneller Transientenrekorder. Eine Tafel fuehrt vergleichend die wichtigsten Daten aller Modelle auf: Maximale  BandbreiteI  Aufloesung, Speicherplatz,  Zeitdehnung, Zahl der Kanaele. (8PRACHE: GERMAN)

 Anonym" ,

ELEKTRONIKPRAXIS, 10 ( 1975) 1/2, S,l4,16,18, 3S,6B,1T

 

 Bildwandlerdiodenschirm, Speicheroszillograph

A silicon diode array scan converter for high-speed transient

recording

Bildwandler mit Si-Diodenanordnung fuer

Hoechstgeschwindigkeitsaufzeichnung

A double-ended scan converter tube has recently been developed which uses a silicon diode array for the storage target. The purpose of the device is to capture high-speed single transients or low-'... ~ epetitl.On-rate signals and to retain the information until it can be read out at speeds slow enough for handling by conventional processing and display circuits. Improvements in wide-bandwidth deflection and the resolution of both writing and reading guns, combined with a charge gain of 2000 in the target, enables data to be stored at unprecedented rates. Information writing speeds of 2*10(sup 12) tracewidthsls are pOssible with the device, sufficient for displaying a full-screen 2-GHz sine wave. To reliably digitize the readout for signal processing, a signal-to-noise ratio of about 20:1 is required which the device will provide at speeds up to 5*10(sup 11) tracewidthsls. Resolution at a 50-percent modulation level is 400 TV lines per horizontal scan (15.7 cycleslmm at the target) . (SPRACHE: ENGLISH)

Hayes, R.

Tetronix Inc., Beaverton, OR, USA

 IEEE  TRANS. ELECTRON.DEVICES, ED-22 ( 1975)  10, S.930-8, 14Q

 

Transient Recorder "Freezes" Ultrashort Single-8hot Events

Stossregistriergeraet speichert einzelne ultrakurze Vorgaenge

Nach Eroerterung der allgemeinen Zusammenhaenge im

Stossregistriergeraet wird das Modell 8100 von Biomation

beschrieben. Kernstueck ist ein 100-Megahertz-AnalogIDigital-Wandler mit wesentlich gesteigerter Geschwindigkeit gegenueber bekannten Methoden. Jeder Punkt eines einkommenden Analogsignals kann  innerhalb 10 Nanosekunden in ein 8-Bit-Wort verwandel t und bei einer Gesamtkapazitaet von 2000 Worten gespeichert werden. Ein Digital-Analog-Wandler erzeugt dann die eindeutige oszillographische Anzeige. (SPRACHE: ENGLISH)

Stengel, R.F.

Biomation Co., Palo Alto, Calif., USA

DESIGN NEW8, 27 ( 1972) 3, S.50-51, 2S,4B

 

Transientenrekorder

Der vorgestellte Transientenrekorder uebertrifft den bisher einzigen  schnellen Speicheroszillographen nicht nur an Genauigkeit und Speicherdauer, sondern auch darin, dass er analoge Signale mit Abtastgeschwindigkeiten im MHz-bereich digitalisiert und beliebig lange in LSI-Speichern aufzeichnet. Kern des Geraets sind der AID-Wandler und der zirkular organisierte Speicherblock, die naeher besprochen werden. Eine vergleichende Uebersicht ueber lieferbare Geraete schliesst sich an. (SPRACHE: GERMAN)

Schulz, W.

ELEKTRONIKPRAXIS, 9 ( 1974) 11, S.7,10,12,14,17,18,21,22, 8S,14B,lT